- 09.09.2009, 13:27:22
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SP-Krotsch ad Vana: Wien handelt seit Jahren verantwortungsvoll!
Wien (SPW) - "Umfassende Beratung für Schwangere und die
Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruches - beides wird in Wien
seit Jahren verantwortungsvoll umgesetzt! Betroffene erhalten durch
ein umfangreiches Beratungsnetz Unterstützung und das auf höchstem
qualitativem Niveau!", betonte die Frauensekretärin der Wiener SPÖ,
LAbg. Nicole Krotsch bezugnehmend auf entsprechende Aussagen der
Wiener Grünen am Mittwoch.****
Fest hielt Krotsch in diesem Zusammenhang einmal mehr, dass für die
Wiener SPÖ das Selbstbestimmungsrecht der Frauen über ihren Körper
ein zentraler Grundsatz sei. "Deshalb werde in Wien alles dafür
unternommen, um Frauen in solch einer Krisensituation zu
unterstützen. Denn am persönlichen Recht jeder Frau, sich gegen eine
Schwangerschaft zu entscheiden, darf nicht gerüttelt werden!", so die
Frauensekretärin.
Umfassende Maßnahmen für Betroffene seien in Wien längst Realität: So
stehen in allen geburtshilflichen Ambulanzen der städtischen Spitäler
des Wiener Krankenanstaltenverbunds SozialarbeiterInnen der MA 11 zur
Verfügung. Darüber hinaus wurde eine spezielle Ambulanz für sozial
benachteiligte Frauen im Wilhelminenspital in Ottakring etabliert,
die sowohl in deutscher und türkischer Sprache psychologische und
soziale Unterstützung bietet. In den meisten geburtshilflichen
Abteilungen der städtischen Spitäler stehen ferner Familienhebammen
für sozial benachteiligte Frauen zur Verfügung.
Weiters betreibt der Gesundheitsdienst der Stadt Wien - MA 15
insgesamt vier Familienhebammen-Stützpunkte. Neben
Geburtsvorbereitungskursen werden auch Einzelgespräche bzw.
Einzelpaarberatungen angeboten. Auch die sexualpädagogische
Aufklärung von Jugendlichen wird in Wien unterstützt: Dazu werden
einerseits Sexualpädagogische Workshops an öffentlichen Schulen ab
dem 13. Lebensjahr abgehalten, andererseits finden Beratungen zur
Familienplanung bzw. -aufklärung an zahlreichen Stellen in Wien, wie
im AKH, in der Semmelweis-Frauenklinik, in der Rudolfstiftung, im
SMZ-Süd wie auch im SMZ-Ost statt.
Zudem übernehme die MA 40 die Kosten für den ersten
Schwangerschaftsabbruch von Frauen, die finanziell nicht gut gestellt
sind und Sozialhilfe in Anspruch nehmen müssen. Darüber hinaus werden
in allen Geburtenabteilungen der städtischen Spitäler in Wien
Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt und in jedem Spital seien
abteilungsübergreifend klinische PsychologInnen tätig. Jede Frau
bekomme somit psychologische Unterstützung, wenn sie diese benötige.
Bezugnehmend auf die Forderung nach Schutzzonen stellte Krotsch fest:
"Mit dem Wegweiserecht hat Wien bereits einen wichtigen Schritt
gesetzt, um Frauen in Not vor radikalen Übergriffen zu schützen. Fest
steht jedoch, dass es endlich eine bundesweite Regelung für
Schutzzonen geben muss. Frauen verdienen bei dieser schwierigen
Situation den Schutz und das Verständnis der Gesellschaft! Es ist
notwendiger denn je, dass die ÖVP hierbei ihre reaktionären
Scheuklappen ablegt und im Sinne der Frauen handelt und nicht weiter
zur Thematik schweigt! Die umfassenden Maßnahmen der Stadt stellen
jedenfalls unter Beweis, dass Wien das dichteste Beratungsnetz für
schwangere Frauen bietet und sowohl die Beratung von Schwangeren als
auch die Möglichkeit der Fristenlösung ernst nimmt!" (Schluss) nk
Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ-Wien
Tel.: ++43/ 01/ 53 427-222
mailto:[email protected]
http://www.wien.spoe.at
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