• 04.09.2009, 11:06:13
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Franz Schuh erhält den "TRACTATUS", hoch dotierter Essay-Preis des "Philosophicum Lech" - BILD

Der neu ins Leben gerufene, mit 25.000 Euro dotierte „TRACTATUS“, Essay-Preis des Philosophicum Lech, wird dem österreichischen Kulturpublizisten, Essayisten und Philosophen Franz Schuh exemplarisch auch für sein 2008 im Zsolnay Verlag erschienenes Werk „Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst“ verliehen.

Lech/Zürs (TP/OTS) - Der neu ins Leben gerufene, mit 25.000 Euro
dotierte "TRACTATUS", Essay-Preis des Philosophicum Lech, wird dem
österreichischen Kulturpublizisten, Essayisten und Philosophen Franz
Schuh exemplarisch auch für sein 2008 im Zsolnay Verlag erschienenes
Werk "Memoiren. Ein Interview gegen mich selbst" verliehen.

"Franz Schuh hat in seinem langjährigen, mit gleichbleibender
Insistenz vorgetragenen Œuvre vorbildlich die Rolle eines mit
Klugheit, geistigem Furor und schriftstellerischer Brillanz
gesegneten Kommentators der Zeit versehen", so das Urteil der
Züricher Philosophin Ursula Pia Jauch. Gemeinsam mit Philosoph und
Sachbuchautor Rüdiger Safranski sowie dem österreichischen
Journalisten und Autor Helmut A. Gansterer stellt sie die
hochkarätige Jury des "TRACTATUS", der auf Anregung des
Schriftstellers Michael Köhlmeier und mit großzügiger Unterstützung
eines privaten Sponsors vom "Philosophicum Lech" ins Leben gerufen
wurde.

Mit der jährlichen Verleihung des Preises soll die diesbezüglich,
im Vergleich zur Belletristik, bis dato spärlich bedachte Essayistik
gewürdigt und über herausragende Leistungen auf diesem Gebiet
verlässlich Auskunft gegeben werden. "Als ein Beitrag zur
Standortbestimmung in gesellschaftlich relevanten Diskursen werden
deutschsprachige Publikationen prämiert, die philosophische Fragen im
erweiterten Sinne ambitioniert und doch einer breiten Öffentlichkeit
verständlich diskutieren", wie Konrad Paul Liessmann,
wissenschaftlicher Leiter des "Philosophicum Lech" erläutert.

Originalität des Denkansatzes, der sprachlichen Gestaltung und
Relevanz des Themas als Kriterien für die Prämierung stehen bei Franz
Schuh außer Frage. Gerade bezüglich Letzterem versteht es der
Kulturphilosoph und Kritiker, das scheinbar Abseitige,
philosophischen Diskurs sowie fundamentale Fragen der Gesellschaft
und des "Allzumenschlichen" in genauso präzise wie sprachlich
doppelbödige, oft verblüffende Gedankenabfolge zu vereinen. Der
bereits mehrfach ausgezeichnete Autor (Preis der Leipziger Buchmesse
2006) wird nicht selten in die große Tradition der österreichischen
Essayistik eines Alfred Polgar oder Karl Kraus gestellt.

Die Verleihung des Preises erfolgt am 18. September 2009, um 21:00
Uhr im Rahmen des Philosophicum Lech (16. - 20. 9.), das dieses Jahr
unter dem Motto "Vom Zauber des Schönen. Reiz, Begehren und
Zerstörung" steht. Für eine facettenreiche, höchst aktuelle
Beleuchtung des Themas in Vorträgen und anschließender Diskussion
werden bei dem öffentlichen Symposium wieder renommierte Fachleute
aus dem gesamten deutschsprachigen Raum erwartet. Mit dem "TRACTATUS"
entspricht das Philosophicum Lech nicht zuletzt seinem Ruf und der
Verantwortung, sich als ein herausragender Ort intellektueller
Auseinandersetzung etabliert zu haben.

Weitere Informationen unter www.philosophicum.com und
www.lech-zuers.at.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:

Lisa-Maria Beck, Mag.
   
   Presse / PR
   Lech Zürs Tourismus GmbH
   Dorf 2, 6764 Lech am Arlberg
   Austria
   
   T: +43 (5583) 2161-229
   F: +43 (5583) 3155
   [email protected]

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