• 03.09.2009, 09:18:41
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Brauner: Erbitterter Widerstand gegen Beschneidung von Frauenrechten!

Wien (SPW) - "Die Selbstbestimmtheit der Frauen ist über viele
Jahrzehnte hart erkämpft worden! Und es ist dem unermüdlichen Einsatz
der SozialdemokratInnen zu verdanken, dass Frauen, die sich für einen
Schwangerschaftsabbruch entscheiden, aus der Illegalität geholt
wurden. Deshalb ist klar: Wer immer versucht, in diesem Land
Frauenrechte zu beschneiden oder gar die Uhr zurückzudrehen, wird auf
unseren erbitterten Widerstand stoßen. Das gilt insbesondere in der
jüngsten Debatte rund um die Fristenlösung. Es ist das Gebot der
Stunde, hier Flagge zu zeigen. An der Fristenlösung gibt es nichts zu
rütteln!", betonte die Vorsitzende der Wiener SPÖ-Frauen, Renate
Brauner am Donnerstag.****

Keine Frau unterziehe sich einem Schwangerschaftsabbruch leichtfertig
oder betrachte dies gar als eine Methode der Empfängnisverhütung, so
Brauner weiter: "Jede derartige Unterstellung geht an der Realität
vorbei und ist eine Beleidigung von Frauen in Notsituationen!"
Außerdem biete gerade Wien zahlreiche Beratungsstellen für schwangere
Frauen, um allen Betroffenen unterstützend zur Seite zu stehen,
weshalb Kritik an mangelnden flankierenden Maßnahmen ins Leere gehe.
Bedauerlich sei, dass wichtige Hilfen für Frauen mit Kindern in
schwierigen Lebenssituationen immer wieder in Frage gestellt werden.
Brauner erinnert in dem Zusammenhang an den Widerstand der ÖVP gegen
das erhöhte Karenzgeld für Alleinerzieherinnen. "Wien verfügt über
das dichteste Netz an Beratungsstellen für schwangere Frauen, vieles
davon ist einzigartig in Österreich! Außerdem finanziert die Stadt
Wien zahlreiche Mutter-Kind Einrichtungen, die Frauen in
Krisensituationen zur Seite stehen und Wohnangebote für Mütter und
ihre Kinder bieten", so Brauner zur aktuellen Situation in Wien.

Die Debatte rund um das "Pro:Woman Ambulatorium" werde auf dem Rücken
der Frauen ausgetragen und werden von radikalen Abtreibungsgegnern
nur als Vorwand genommen. "Reaktionär konservative Kräfte unternehmen
von Neuem einen Anlauf gegen den gesellschaftlichen Fortschritt von
mehr als drei Jahrzehnten. Die Fristenlösung ist heute politischer
Konsens und daran wird sich nichts ändern! Den Frauen muss die
Entscheidung über ihre Zukunft überlassen werden - alles andere wäre
ein Rückschritt in Zeiten, die wir längst überwunden glaubten", so
Brauner abschließend. (Schluss) tr

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ-Wien
Tel.: ++43/ 01/ 53 427-222
mailto:[email protected]
http://www.wien.spoe.at

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