• 02.09.2009, 16:04:39
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JUGENDVERTRETUNG: Offene Fragen im Fall Krems klären!

Statt Vorverurteilungen anzustellen braucht es rasche Aufklärung des Tathergangs!

Wien (OTS) - Nach dem Statement der Opferanwältinnen im "Fall
Krems" und die zuvor getätigten Äußerungen durch die Anwälte der
PolizistInnen weist die Bundesjugendvertretung (BJV) auf die offenen
Fragen hin, die jetzt zu klären sind:
"Nach Angaben der Opferanwältinnen gab es weder einen Angriff von
Seiten der Jugendlichen noch schlechte Sichtverhältnisse. Es muss nun
zu einer raschen und transparenten Klärung der Sachverhalte kommen",
fordert BJV-Vorsitzender Philipp Nagel.
"Dass die BeamtInnen schon wieder im Dienst sind, macht ein
eigenartiges Bild. Es wäre höchst bedenklich, wenn diese BeamtInnen
vor der restlosen Aufklärung wieder ihren normalen Dienst verrichten
würden. Wir wünschen uns Informationen, in welchem Bereich die
PolizistInnen derzeit eingesetzt werden. Außerdem ist nach wie vor
offen, ob es für den 17-jährigen Jugendlichen in Untersuchungshaft
psychologische und vor allem jugendadäquate Betreuung gibt", betont
Nagel.
Abschließend verweist Nagel auf die langjährige Forderung der
Bundesjugendvertretung, eigene Jugendgerichtshöfe wiedereinzuführen.

Rückfragehinweis:

Bundesjugendvertretung
   Mag.a Nicole Pesendorfer
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel. 01/214 44 99-15
   Mobil: 0676/ 880 111 048
   [email protected]

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