- 01.09.2009, 11:36:35
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Schenz zu Skylink: Rechnungshof soll Vertraulichkeit seiner Rohberichte sicherstellen
Parteipolitisch motivierte Diskussionen schaden börsenotierten Unternehmen
Wien (OTS) - Die gefundene Neuregelung im Bereich des
Bankgeheimnisses ist positiv zu beurteilen, so der
Kapitalmarktbeauftragte im Finanzministerium, Richard Schenz.
Schenz: "Die Vierparteieneinigung zur Frage des Bankgeheimnisses ist
im Sinne des Finanzplatzes Österreich zu begrüßen. Wenn der gefundene
politische Konsens in diesem Zusammenhang auch eine Erweiterung der
Prüfkompetenzen des Rechnungshofes auf solche Unternehmen vorsieht,
die die öffentliche Hand durch finanzielle oder sonstige
wirtschaftliche oder organisatorische Maßnahmen beherrscht, ist dies
grundsätzlich ebenfalls positiv zu sehen. Ich schätze die Arbeit des
Rechnungshofes, die zu zahlreichen Verbesserungen im öffentlichen
Bereich geführt hat. Unverzichtbare Bedingung für eine befriedigende
Praxis ist jedoch die Sicherstellung der Vertraulichkeit der
Rohberichte des Rechnungshofes."
Schenz weiter: "In der Vergangenheit ist es vorgekommen, dass
vertrauliche Rohberichte des Rechnungshofes den Medien zugespielt
wurden. Wenn Parteien versuchen, aus derartigen Berichten politisches
Kleingeld zu machen, ist das insbesondere für ein börsenotiertes
Unternehmen mehr als schlecht. Die Erfahrung zeigt, dass derartige,
durch parteipolitisches Hickhack geprägte öffentliche Diskussionen
über börsenotierte Firmen Investoren abschrecken und den gesamten
Finanzplatz in Mitleidenschaft ziehen."
Schenz abschliessend: "Ich gehe daher davon aus, dass man sich im
Rechnungshof der Problematik bewusst ist und entsprechende
verschärfte Vorkehrungen zur Vermeidung bzw. Sanktionierung
derartiger Vorkommnisse in der Zukunft trifft."
Rückfragehinweis:
Dr. Heinrich Traumüller
Büro des Beauftragten für Kapitalmarktenwicklung
und Corporate Governance
Tel.+43 1 514 33 - 501484
e-mail: [email protected]
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