- 28.08.2009, 14:43:37
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FVMI: In Österreich tankt man billiger
Preisniveau trägt wirtschaftlichen Erfordernissen Rechnung
Wien (OTS) - In der aktuell wieder aufflammenden Diskussion über
die heimischen Treibstoffpreise werden einige Fakten immer wieder
vergessen. Dazu zählt auch, dass die österreichische
Mineralölindustrie keinen Einfluss auf die schwankenden
Weltmarktpreise bei Benzin und Diesel nehmen kann. Österreichs Anteil
am weltweiten Verbrauch liegt übrigens bei ca. 3 Promille.
Spritpreise liegen unter dem EU-Schnitt
Fakt ist, dass die österreichischen Treibstoffpreise seit langem
auf relativ niedrigem Niveau im europäischen Mittelfeld liegen. Seit
Monaten sind die Preise für Benzin und Diesel konstant unter dem
EU-Schnitt angesiedelt. So auch diese Woche, wo Österreich bei
Euro-Super um 11,56 Cent und bei Diesel um 4,02 Cent unter dem
EU-Schnitt liegt.
Ohne hart kalkulierte Preise wäre diese Platzierung nicht möglich.
Mineralölunternehmen müssen als wirtschaftlich ausgerichteten
Unternehmen agieren. Der Blick auf die Preise innerhalb der EU zeigt
es ganz genau: "im Vergleich zu den meisten unserer Nachbarländer
tankt man in Österreich weiterhin günstiger", so Dr. Christoph Capek,
Geschäftsführer des Fachverbandes der Mineralölindustrie.
Tankstellenerlöse gehören zu den niedrigsten Europa
Dass in Österreich mit Treibstoffen nicht viel zu verdienen ist,
zeigt auch dieses Jahr wieder der internationale Vergleich der
Tankstellenmargen von Wood Mackenzie. Untersucht wurden laut
Berichterstattung die Brutto-Margen in 16 europäischen Ländern, von
Finnland bis Portugal. Im ersten Halbjahr 2009 landete Österreich im
neuesten Ländervergleich bei Eurosuper auf dem 14. Platz, nur in
Schweden und Großbritannien waren die Spannen bei Benzin noch
geringer. Bei den Dieselmargen rangiert Österreich sogar auf dem 16.
und somit letzten Platz. Insgesamt gesehen ist die
Brutto-Tankstellenmarge, die nicht mit dem noch viel geringeren
Gewinn verwechselt werden darf, laut Wood Mackenzie-Studie nirgends
so niedrig wie in Österreich. Die höchsten Brutto-Margen konnten für
den norwegischen Tankstellenmarkt erhoben werden, wo diese im ersten
Halbjahr 2009 sowohl bei Eurosuper als auch bei Diesel mehr als
doppelt so hoch waren wie in Österreich.
Versorgungssicherheit ist ein schützenswertes Gut
Die Mineralölunternehmen bieten eine nachhaltige und
flächendeckende Versorgungssicherheit mit Treib- und Heizstoffen.
Auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten nehmen sie ihre
Verantwortung wahr und garantieren die Versorgungssicherheit - 365
Tage im Jahr und meist rund um die Uhr. Dabei werden aber nicht nur
Ballungsräume versorgt, sondern auch weniger zentrale Randlagen.
Damit sind aber weite Transportwege und eine aufwändige Lagerhaltung
verbunden.
Über den FVMI
Der Fachverband der Mineralölindustrie (FVMI) ist eine bundesweite
Fachorganisation im Bereich der Wirtschaftskammer Österreich und als
gesetzliche Interessenvertretung Bindeglied zwischen Wirtschaft und
Öffentlichkeit. Mitglieder sind österreichische Unternehmen, die
Rohöl aufsuchen und fördern (upstream), in Pipelines transportieren
(midstream) und in eigenen oder konzernverbundenen Raffinerien
verarbeiten sowie Mineralölprodukte vertreiben (downstream).
Rückfragehinweis:
Pressestelle Fachverband der Mineralölindustrie ikp Wien PR und Lobbying GmbH Maria Wedenig Liechtensteinstraße 12/10 1090 Wien Tel.: +43 1 5247790-16 Email: [email protected]
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