• 28.08.2009, 12:19:40
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LR Ragger: SPÖ leitete in Kärnten 60 Jahre das Sozialressort

Veröffentlichte Statistik enthält viele Kärntner Sozialleistungen nicht

Klagenfurt (OTS) - "Das Sozialreferat in Kärnten war 60 Jahre in
den Händen der SPÖ. Es ehrt mich zwar, wenn die SPÖ mir zutraut, dass
ich in nur fünf Monaten alle Probleme, welche die SPÖ dabei
hinterlassen hat, lösen kann, aber in so kurzer Zeit ist das
natürlich nicht möglich. An den notwendigen Veränderungen wird
intensiv gearbeitet." Mit diesen Worten reagierte Kärntens
Sozialreferent Landesrat Christian Ragger auf die Aussagen von LAbg.
Beate Prettner.
Er wies darauf hin, dass die veröffentlichte Statistik über die
Armutsbekämpfung das wahre Bild verfälscht. Viele Ausgaben des
Landes Kärnten wie der Teuerungsausgleich, die Mietbeihilfe, das
Pendlergeld, das Muttergeld oder der Familienzuschuss scheinen
budgetär nicht unter "Sozialhilfe" auf, während Nieder- oder
Oberösterreich alle Leistungen hierbei zusammenfasse. "Wenn alle
Leistungen der Bundesländer fair zusammengerechnet werden, nimmt
Kärnten sicher eine vordere Position ein", erklärt Ragger.

Er bestätigte abschließend, dass der Kampf gegen die Armut eine
entscheidende Aufgabe der Sozialpolitik ist, die sich aber nicht
allein in Transferzahlungen - so wichtig sie sind- erschöpfen darf,
sondern auch andere Bereiche wie die Schul- und Familienpolitik
umfasse.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
Büro LR Mag. Christian Ragger
Pressesprecherin: Mag. Kristina Terplak
050536 / 22704

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