• 21.08.2009, 13:19:32
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  • OTS0153 OTW0153

Kärnten: Qualitätssteigerung im Bildungsbereich forcieren

LHStv. Scheuch: Evaluierung in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten

Klagenfurt (LPD) - Im Mittelpunkt jeder Bildungsdebatte müsse die
bestmögliche Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler stehen,
sagte heute, Freitag, Bildungsreferent LHStv. Uwe Scheuch zu den
Plänen der Sommerakademie des Landes Kärnten und den Vorhaben des
Bildungsministeriums. In Kärnten würden daher sämtliche anstehende
Evaluierungen, egal ob von Standorten, Schwerpunkten oder Strukturen,
auch gemeinsam mit allen Beteiligten, durchgeführt. Durch die Nutzung
von Synergieeffekten soll es im Endeffekt zu einer
Qualitätssteigerung bei der Ausbildung unserer Jugend kommen, so der
Bildungsreferent.

Man werde gemeinsam mit Gemeinden, Lehrkörper, Eltern und
Schülern die aktuelle Situation evaluieren, so Scheuch. "Das Land
Kärnten wird sicher keine Schulen schließen, außer Gemeinde und
Lehrer sprechen sich ausdrücklich dafür aus. Das Hauptaugenmerk bei
der weiteren Vorgehensweise liegt hierbei immer bei den Kindern und
deren optimale Betreuung", sagte Scheuch und erinnerte an
dementsprechende Aussagen beim Kleinschulgipfel im Juni dieses
Jahres.

Gemeinsam mit allen Beteiligten werde man sich überlegen, wie man
zusätzliche Ausbildungsmöglichkeiten schaffen könne, um das
Unterrichtsspektrum zu verbreitern, so der Bildungsreferent. "Dass
dabei das Gießkannenprinzip nicht immer optimal ist, liegt auf der
Hand. Auch viele Eltern fordern immer wieder Schwerpunktsetzungen ein
und genau das werden wir überprüfen", meinte Scheuch.

Sehr gut ins Konzept passen Scheuch dabei die Reformvorschläge
der Bildungsministerin. "Kärnten hat immer eine Vorreiterrolle im
Bildungsbereich innegehabt. Wir bieten der Bildungsministerin an,
diese Erfahrungen in einer Modellregion Kärnten für die 'Totale
Kompetenzzusammenlegung' zu nutzen", betonte Scheuch. Damit würden
teure Zweigleisigkeiten zwischen Bund und Land behoben werden, die zu
einer absolut unnotwendige Kompetenzzersplitterung geführt hätten. So
könnten dann gute Ideen im Schulbereich schneller umgesetzt werden
und das würde letztendlich wieder den Schülern helfen. "Nur darum
sollte es gehen und nicht um Machtspielchen", kritisierte Kärntens
Bildungsreferent die ablehnende Haltung verschiedener Länder.

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

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