- 19.08.2009, 09:52:19
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AVL DiTEST entwickelt für Volkswagen AG erstmals Hybrid-Messtechnik
VW und AVL DiTEST tragen verstärktem Einzug der Hybridtechnik in Automobil-Markt Rechnung.
Graz/Fürth/Wolfsburg (OTS) - Sprit und Strom unter einer
Motorhaube. Hybridfahr-zeuge bringen in der Reparatur völlig neue
Herausforderungen für Kfz-Werkstätten. Der österreichische
Kfz-Diagnosespezialist AVL DiTEST und Volkswagen stellen sich nun
gemeinsam dieser Aufgabe. Schon im letzten Jahr hat die AVL
DiTEST-Gruppe für den deutschen Autobauer Messtechnik-Module zur
Kfz-Diagnose konzipiert, die sich zurzeit in Auslieferung befinden.
An diesem Projekt sind sowohl die Firmenzentrale in Graz als auch die
deutsche Tochtergesellschaft in Fürth beteiligt. Jetzt will der
Wolfsburger Konzern, als einer der ersten Automobil-Produzenten,
seine Vertrags-werkstätten auch für die Wartung und den Service von
Hybridfahrzeugen rüsten. AVL DiTEST entwickelt die spezielle
automotive Hybrid-Messtechnik dazu und übernimmt damit eine
Vorreiterrolle im Werkstattausrüster-Markt.
Die Autoindustrie arbeitet mit Hochdruck an neuen
Hybridfahrzeugen. Der kombinierte Verbrennungs- und Elektroantrieb
schont die Umwelt und erfreut sich steigender Beliebtheit, doch
bringt er auch neue Bedürfnisse bei Service und Wartung mit sich.
Bisher haben sich damit allerdings nur wenige Fahrzeug-Hersteller
beschäftigt. Gerald Lackner, Chef des Fahrzeugdiagnostik-Anbieters
AVL DiTEST, sieht hier neue Herausforderungen auf den Automotive
Aftersales-Markt zukommen: "Die Techniker in den Pkw-Werkstätten
hatten es bisher nur mit Spannungen von etwa 12 Volt zu tun. Bei der
Reparatur von Hybridfahrzeugen arbeiten sie jedoch an Systemen, die
Spannungen von mehreren hundert Volt führen. Ein Stromschlag kann da
durchaus lebensgefährlich sein." AVL DiTEST wird für VW deshalb ein
Gerät zur Messung der Isolationsfestigkeit entwickeln. "Mit dem
Mess-Instrument, das wir für VW entwickeln, kann überprüft werden,
wie gut die Isolierung der elektronischen Teile und Verbindungen im
Hybridfahrzeug ist", erklärt Harald Hahn, Geschäftsführer des
deutschen AVL DiTEST-Standortes.
Vereintes Know-How aus Graz und Fürth für VW-Hybrid-Messtechnik
Den VW-Auftrag erklärte Gerald Lackner, Geschäftsführer der AVL
DiTEST-Gruppe, zur Chef-Sache. Harald Hahn, Geschäftsführer der
deutschen AVL DiTEST-Tochter, hat deshalb die Projektleitung
persönlich übernommen. "Dieser Auftrag ist für uns eine große Chance
und Herausforderung. Unsere deutschen Kollegen bringen für das
Projekt wesentliche Kernkompetenzen und durch ihren Standort in Fürth
auch die Nähe zum Kunden mit", ist Lackner überzeugt.
AVL DiTEST setzt sich gegen Elektrotechnik- und
Automotive-Mitbewerber durch
AVL DiTEST ist damit das erste Unternehmen, das in Österreich
automotive Messtechnik für den Hybrid-Aftersalesbereich anbietet:
"Für den Kfz-Werkstattbetrieb gibt es, soweit mir bekannt ist, noch
keine derartigen Mess-Werkzeuge am Markt.
Elektrotechnikhersteller haben für andere Anwendungen, in denen
auch mit hohen Spannungen gearbeitet wird, zwar bereits ähnliche
Geräte produziert, diese unterscheiden sich aber in der mechanischen
und softwaretechnischen Ausführung grundsätzlich", so der AVL
DiTEST-Chef. Dass sich die österreichischen Diagnosespezialisten im
Wettbewerb um den VW-Hybrid-Messtechnik-Auftrag nicht nur gegenüber
namhaften Mitbewerbern aus der automotiven, sondern auch aus der
allgemeinen elektrotechnischen Sparte durchsetzen konnten, erklärt
sich Lackner so: "Hybridautos sind trotz ihres alternativen Antriebs
noch immer Autos, die auch nach wie vor von Kfz-Technikern repariert
werden." Eben darin sieht er auch den Wissensvorsprung von AVL
DiTEST: "Wir entwickeln seit Jahren Messtechnik, die von
Kfz-Technikern angewandt wird. Wir kennen deshalb deren
Arbeitsbedingungen und Methoden sehr gut und werden die Software der
VW-Geräte speziell auf ihre Fachsprache, Denkweise und Anforderungen
zuschneiden."
VW-Auftrag ist für AVL DiTEST Startschuss zum Ausbau der
Hybrid-Messtechnik
In den Bereichen Wartung, Fehlersuche und Service für
Hybridfahrzeuge sieht AVL DiTEST-Geschäftsführer Gerald Lackner auf
die Werkstattausrüster in den nächsten Jahren noch einiges zukommen:
"In Zukunft werden sicherlich weitere Entwicklungen in der
Hybrid-Messtechnik von Nöten sein, wie etwa zur Batteriewartung oder
zur Fehlersuche im Energiemanagement der Fahrzeuge." Seine
Vorreiterrolle im Hybrid-Sektor möchte das Grazer Unternehmen
jedenfalls weiterverfolgen: "Dass wir unseren ersten Auftrag zur
Hybrid-Messtechnik gleich mit einem so großen und renommierten
Automobil-Hersteller wie VW realisieren können, ist für uns ein
großer Ansporn", zeigt sich Lackner voller Tatendrang. Gemeinsam mit
den bereits in Auslieferung befindlichen Messtechnik-Modulen für
konventionelle Fahrzeuge und dem Entwicklungsauftrag für die
Hybrid-Messtechnikgeräte beläuft sich das mit VW erwartete
Geschäftsvolumen auf einen zweistelligen Euro-Millionenbetrag.
Über AVL DiTEST
AVL DiTEST (www.avlditest.com) ist Teil der AVL-Gruppe in Graz und
beschäftigt heute gemeinsam mit den internationalen
Tochtergesellschaften 204 Mitarbeiter, davon 79 in Österreich. In der
Automobilbranche gelten die Entwicklungen der steirischen
Kfz-Diagnose- und Messtechnik-Spezialisten als technologischer
Maßstab. Automobilhersteller wie VW, BMW oder Daimler sowie die
großen Prüfanstalten vertrauen auf die Kfz-Diagnosetechnologie aus
Österreich. Sowohl 2005 als auch 2006 gelang es den Grazern, den
Innovationspreis des deutschen Handwerks für neue Kfz-Prüfwerkzeuge
zu gewinnen. 2008 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz in der
Höhe von 43 Mio. EUR nach 38 Mio. EUR im Jahr 2007.
Rückfragehinweis:
sowie Bildmaterial: AVL DITEST DI Gerald Lackner, Vorsitzender der Geschäftsführung, AVL DiTEST Fahrzeugdiagnose GmbH, Telefon: +43 (0)316 787 592 oder E-Mail: [email protected] Externe Medienbetreuung Putz & Stingl Event, Public Relations & Werbung GmbH, Mag. Veronika Tesar, A-2340 Mödling, Badstraße 14a, Telefon +43/2236/23424 oder E-Mail: [email protected]
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