Wien (SPW-K) - "Obgleich Wien europaweit vorbildliche Regelungen
gegen Fluglärm ausverhandelt hat -Flugverkehr ist EU- und
Bundesrecht- gibt es für die Zukunft Strategien für weitere
Verbesserungen in diesem Bereich", stellt der Vorsitzende des
Umweltausschusses, SPÖ-Gemeinderat Erich Valentin klar.
"Wien ruht sich nicht auf der Tatsache auf, dass wir beim Fluglärm
weit unter den Grenzwerten der EU und außerdem unter den weit
strikteren Grenzwerten der WHO liegen, sondern versucht, ständig
weitere Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen",
betont Valentin.
Am, 1. Juli ist die so genannte Noise Charge in Kraft getreten.
Diese Regelung besagt, dass die Airlines für lautere Flugzeuge höhere
Gebühren entrichten müssen, während sie für leisere Flugzeuge weniger
zahlen. Valentin dazu: "Derzeit befinden wir uns in der Vorwarnstufe
für die Airlines und können auch bereits erste positive Effekte durch
die Noise Charge feststellen."
Mitte 2010 endet diese Vorwarnstufe und jene Airlines, die weiterhin
laute Flugzeuge einsetzen, müssen tiefer in die Tasche greifen.
Auch mit dem Bau der dritten Piste auf dem Flughafen Wien werden
weitere massive Verbesserungen für die Bevölkerung in Wien umgesetzt,
sagt Valentin: "Der Bau dieser Piste wird neben anderen Vorteilen
auch dazu führen, dass die Überflüge Esslings halbiert werden.
Während andere versuchen mit dem Thema Fluglärm politisches Kleingeld
zu wechseln, arbeiten wir täglich daran, dass die Lebensqualität der
Wienerinnen und Wiener weiter gehoben wird."
(Schluss)
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