• 13.08.2009, 11:09:24
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EU verteuert Eintritte für Einheimische - BZÖ-Haubner fordert Oberösterreich-Bonus

Wo Landesgeld investiert wird, sollen Oberösterreicher finanzielle Begünstigungen bekommen.

Linz 2009-08-13 (OTS) - Eine EU-Richtlinie hat zur Folge, dass
2010 Vergünstigungen für Einheimische beispielsweise bei Skiliften
oder Thermen gestrichen werden. Die BZÖ-Spitzenkandidatin für die
oberösterreichische Landtagswahl, Uschi Haubner, lässt jetzt mit
einem neuen Vorschlag aufhorchen, wie diese Vergünstigungen für die
Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher gerettet werden können.
"Das BZÖ fordert einen Oberösterreich-Bonus für alle Landesbürger.
Wir investieren in Oberösterreich viele Millionen Euro an
öffentlichen Geldern für verschiedene Maßnahmen, angefangen vom
Tourismus über die Infrastruktur bis hin zur Kultur. Es sollte darauf
Bedacht genommen werden, dass dieses Geld auch wieder der
einheimischen Bevölkerung zugute kommt. Der Oberösterreich-Bonus
setzt genau hier an. Deshalb fordert das BZÖ: Alle
Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher müssen einen Mehrwert von
den öffentlichen Investitionen erhalten", erklärt Haubner.

So sollte die heimische Bevölkerung etwa einen ermäßigten Eintritt in
die Thermen haben, bei der Nutzung der Skilifte könnte es für
Familien einen günstigeren Preis geben, aber auch im Bereich der
Kultur wären Vergünstigungen denkbar. Zu überlegen sei außerdem, dass
Schulungen bzw. Kurse beim WIFI und beim BFI für die Oberösterreicher
preiswerter angeboten werden. Schließlich würden beide Institutionen
Geld von öffentlicher Hand erhalten. In den Genuss des
Oberösterreich-Bonus sollte jeder kommen, der seinen ordentlichen
Wohnsitz in Oberösterreich hat. Mögliche Probleme, weil der
Oberösterreich-Bonus dem EU-Recht widersprechen könnte, sieht Haubner
nicht. "Einer möglichen EU-Klage stehe ich gelassen gegenüber. Die
Aktion ist rechtlich abgedeckt und kann umgesetzt werden. Außerdem
vertreten wir die Oberösterreicher. Daher sind uns kreative Aktionen
für die einheimische Bevölkerung lieber, als Untätigkeit aus Angst
vor der EU", so Haubner.

Rückfragehinweis:
BZÖ-OÖ

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