- 12.08.2009, 13:47:56
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Erich Haider: Banken zahlen in bestimmten Fällen für Staatshilfe keine Zinsen, aber Kunden müssen teuer zahlen
VP-Chef Josef Pröll hat als Finanzminister Bankenschulden zu Staatsschulden gemacht
Linz (OTS) - Die Arbeiterkammer hat nun aufgezeigt, wie
verschiedene Banken unter dem Deckmantel der Krise ihre KundInnen
massiv belasten.
"Es ist unerträglich, wie verschiedene Banken nun versuchen, aus der
von ihnen mit verursachten Finanzkrise auch noch Kapital zur
Abdeckung ihrer Spekulationsverluste zu schlagen. Wie die AK aufzeigt
werden Zinsen für Kredite und Überziehungen sowie diverse Gebühren
hoch gehalten, gleichzeitig Staatshilfe kassiert und unter bestimmten
Voraussetzungen auch noch keine Zinsen für diese Staatshilfe gezahlt.
Hier muss Finanzminister Josef Pröll eingreifen und diese Praktiken
rigoros unterbinden. Es kann nicht sein, dass mit dem
Bankenhilfspaket die durch Spekulationsverluste verursachten
Bankschulden nun zu Staatsschulden geworden sind, damit alle
Österreicherinnen und Österreich belastet werden und zu schlechter
Letzt als BankkundInnen noch einmal die Zeche zahlen. Ich unterstütze
daher das 10-Punkteprogramm der AK zum Schutz der BankkundInnen mit
Nachdruck", stellt Erich Haider, Vorsitzender der SP OÖ, fest.
Banken, die Staatshilfe in Anspruch nehmen, müssen zu einem fairen
Umgang mit ihren KundInnen verpflichtet werden. "Das muss ein
österreichischer Finanzminister einfach unterstützen. Es müssen
strenge Auflagen für die Banken zum Schutz der KundInnen her", steht
für Erich Haider fest.
Rückfragehinweis:
SPÖ Oberösterreich
Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
mailto:[email protected]
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