- 03.08.2009, 13:28:09
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Brauner: Wiener Arbeitsmarkt weiterhin stabil
Anstieg der Arbeitslosigkeit im Bundesländervergleich in Wien im Juli am geringsten
Wien (OTS) - Der Wiener Arbeitsmarkt erweist sich auch in der
Krise noch immer als stabil. So ist die Zahl der Arbeitslosen in Wien
im Juli 2009 um 13 Prozent angestiegen. "Im Vergleich zu den anderen
Bundesländern ist der Zuwachs der Arbeitslosigkeit in Wien am
geringsten", erklärt Finanz- und Wirtschaftsstadträtin
Vizebürgermeisterin Mag.a Renate Brauner. "Wir werden in Wien der
Krise auch weiterhin ganz entschieden entgegentreten und mit allen
verfügbaren Mitteln um jeden Arbeitsplatz kämpfen. Ein ganz wichtiger
Beitrag dazu ist das in Abstimmung mit den Sozialpartnern geschnürte
Konjunkturpaket im Ausmaß von 700 Millionen Euro. Gemeinsam mit dem
AMS werden 2009 33 Millionen Euro zusätzlich für Maßnahmen der
aktiven Arbeitsmarktpolitik in Wien eingesetzt."****
Allerdings sei auch in den kommenden Monaten noch nicht mit
einer Entspannung am Arbeitsmarkt zu rechnen. "Die negativen
Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise werden auch am Wiener
Arbeitsmarkt nicht spurlos vorbeigehen", betont Brauner. "ExpertInnen
erwarten, dass wir erst im Herbst das volle Ausmaß zu spüren bekommen
werden."
Gerade in der Krise weiterbilden und qualifizieren!
Wien verstärkt deshalb die Anstrengungen im Kampf gegen die
Krise: "Wir unterstützen die WienerInnen in dieser schwierigen Phase
bestmöglich", betont Brauner. "Im Mittelpunkt steht dabei die
Qualifizierung: Wir werden alles unternehmen, die WienerInnen immer
besser aus- und weiterzubilden. Deshalb setzen wir gerade jetzt auf
Weiterbildung. Mit dem waff (Wiener ArbeitnehmerInnen
Förderungsfonds) haben wir dafür ein gutes Instrumentarium zur
Verfügung."
Besondere Unterstützung finden die jungen WienerInnen. Für sie
bietet Wien eine gute und vollwertige Berufsausbildung in Form der
überbetrieblichen Lehrausbildung. "4.500 junge Menschen können im
Lehrjahr 2009/2010 ihre Lehre in den von der Stadt Wien und dem AMS
finanzierten Lehrwerkstätten absolvieren", hält Brauner fest.
Wien lässt niemanden allein
"Wir lassen aber auch jene WienerInnen nicht allein, die
unmittelbar von der Krise betroffen sind. Kurzarbeit oder die
Bildungskarenz plus sind gut dazu geeignet, Kündigungen zu verhindern
und greifen auch den betroffenen Unternehmen unter die Arme", so
Brauner. "Greifen diese Modelle jedoch nicht mehr, bietet der waff
mit den Arbeitsstiftungen die Möglichkeit einer grundlegenden
beruflichen Neuorientierung. Wir haben also eine breite Palette an
Instrumenten, um die betroffenen WienerInnen so gut wie möglich zu
unterstützen", so Brauner abschließend. (Schluss) wha
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/ Mag. Wolfgang Hassler Mediensprecher Vbgmin Mag.a Renate Brauner Telefon: 01 4000 81845 E-Mail: [email protected]
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