• 02.08.2009, 14:27:03
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Kopf: Gerade Lauda hatte großen Anteil an Schuldensituation der AUA

ÖVP-Klubobmann weist Lauda-Kritik am AUA-Deal als haltlos zurück

Wien, 02. August 2009 (ÖVP-PK) Niki Lauda hatte wohl gehofft,
dass die Politik nach einem Scheitern des Lufthansa-Deals die AUA
zum zweiten Mal in einen Merger mit seiner Airline zwingen würde,
so interpretierte heute, Sonntag, ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf die
jüngste Lauda-Kritik am Lufthansa-Deal beziehungsweise am
Finanzminister. Es sei zudem absolut nicht nachzuvollziehen, dass
ausgerechnet Niki Lauda, der die Situation der AUA massiv mit
verursacht hat, Kritik an diesem Deal übt. „Die AUA würde heute
wesentlich besser dastehen, hätte sie nicht 2001/2002 die Lauda Air
übernommen, wie auch der Rechnungshof kürzlich feststellte“, so der
Klubobmann. Die AUA-Schulden seien gerade durch die Lauda-Übernahme
massiv angestiegen. ****

1999/2000 sei die Lauda Air sozusagen „am Ende“ gewesen, die
AUA übernahm letztlich das Unternehmen zur Gänze. „Damals lag der
Substanzwert der Lauda Air bei Null, sie hatte rund 600 Millionen
Euro Schulden. Laut einem Gutachten des Wirtschaftsprüfungs- und
Beratungsunternehmens KPMG machte Lauda im Jahr 2000 mit mehr als
1,1 Milliarden mehr Verluste als er zugab“, erinnerte der
Klubobmann. Lauda musste auch deshalb gehen, weil er Verluste von
damals einer Milliarde Euro an Fremdwährungsgeschäften
mitzuverantworten hatte.

„Der jetzige Verkauf der AUA war alternativlos. Mit der
Entscheidung wurde ein wichtiger Schritt für die Zukunft des
Unternehmens gesetzt. Entgegen Laudas Aussagen bleibt AUA die
österreichische Luftlinie, eingebettet in das Netzwerk der
Lufthansa.“

„Jetzt gilt es vielmehr, den Blick in die Zukunft zu richten.
Unter dem Schirm der Lufthansa kann es zudem gelingen, tausende von
Arbeitsplätzen langfristig abzusichern. Das sollte sich Niki Lauda
einmal vor Augen führen, anstatt haltlose Vorwürfe in den Raum zu
stellen“, schloss Kopf.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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