• 31.07.2009, 11:41:55
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Caritas-Augustsammlung: Gemeinsam Wunder wirken!

Karge Dörfer im Senegal werden in fruchtbare Bauerndörfer verwandelt

Wien (OTS) - - Fotos zur Auftaktaktion im Museumsquartier ab 12.30
unter http://www.caritas-wien.at/service-downloads/mediendatenbank/

"Gemeinsam Wunder wirken" will die Caritas zusammen mit den
ÖsterreicherInnen im Rahmen der Augustsammlung. Heuer steht die Hilfe
für die Landbevölkerung im Senegal im Mittelpunkt. Schwierige
klimatische Bedingungen und immer wiederkehrende Dürren bedrohen dort
das Leben der Menschen. Der fortschreitende Klimawandel sowie
explodierende Kosten für Lebensmittel fachen den Hunger an, der die
Bevölkerung aus den Dörfern vertreibt - denn wer keine
Lebensgrundlage mehr hat, ist gezwungen, seine Heimat zu verlassen.
Die Caritas hilft den Menschen mit existenzsichernden Maßnahmen, ihre
Heimat wieder (über-)lebenswert zu machen. "Brunnen, Saatgut und
Bananenstauden sind im Senegal die einfachen Zutaten für Wunder.
Bitte helfen Sie uns, Hunger und Durst im Senegal den Kampf anzusagen
und mit nachhaltigen Projekten für die Menschen eine eigenständige
Versorgung zu sichern", bittet Michael Landau, Caritasdirektor der
Erzdiözese Wien.

Für sauberes Trinkwasser müssen viele Menschen im Senegal täglich
kilometerlange Märsche auf sich nehmen. Eine Tagesration von 100
Litern Wasser muss dann für eine neunköpfige Familie zum Kochen,
Trinken, Waschen sowie für Garten und Kleinvieh reichen. Zum
Vergleich: In Österreich werden täglich 160 Liter Wasser verbraucht -
pro Person. Ziel der Caritashilfe ist es, mit Unterstützung der
Österreicherinnen und Österreicher so viele Dörfer wie möglich mit
Brunnen auszustatten. "Frisches, klares Wasser aus der Wasserleitung
ist für uns immer und überall selbstverständlich. Mit Hilfe der
Österreicherinnen und Österreicher wollen wir auch den Menschen im
Senegal ein Stück dieser Selbstverständlichkeit ermöglichen", so
Landau weiter. Durch den Zugang zu sauberem Trinkwasser können die
Menschen aus dem Teufelskreis von Armut, Krankheit und Flucht
ausbrechen. Denn das fehlende Wasser trocknet nicht nur die Böden
aus, sondern durch verschmutztes Trinkwasser werden auch rund 80
Prozent der Krankheiten ausgelöst. Der Zugang zu sauberem Wasser
verändert auch das Leben von Frauen und Kindern entscheidend: Denn
die Last des zeitaufwändigen, kilometerlangen Wassertragens ist
zumeist Frauen- und Kindersache, die auf Kosten von Schul- und
Weiterbildung geht.

Unterstützt wird die Augustsammlung der Caritas heuer von vielen
GastronomInnnen, die in ihren Lokalen Tischaufsteller mit den
Informationen zur Sammlung platzieren. Prominente Namen sind z.B.
Buchingers Alte Schule, Herrmanns Strandbar, Café Hawelka, Café
Leopold, Café Prückel, Café Korb, Café Landtmann, Dschungel Wien,
Figlmüller, Kantine, Restaurant Kent, Summerstage, Halle.

"Durch das Engagement der Österreicherinnen und Österreicher können
wir viele konkrete Projekte für konkrete Menschen realisieren. Das
entbindet die Industriestaaten jedoch nicht von ihrer Verantwortung,
endlich ausreichende Mittel für die Armutsbekämpfung sowie für
Klimaschutz und Anpassungsmaßnahmen in den Ländern des Südens
bereitzustellen", betont Landau. Von der österreichischen Regierung
fordert die Caritas, den Stufenplan zur Erhöhung der
Entwicklungshilfe endlich vorzulegen, am Ziel der 0,7% des
Bruttonationaleinkommens für die EZA festzuhalten und die Mittel für
die staatliche Entwicklungsagentur ADA zu verdoppeln.

Spendenkonto:
PSK 7.700.004 (BLZ 60.000) Kennwort: Augustsammlung

Rückfragehinweis:
Mag.Ruth Schöffl
Presse Caritas der Erzdiözese Wien
Tel.: +43 (0)1/878 12-222, Mobil: +43 (0)664/848 26 17
mailto: [email protected]
www.caritas-wien.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | CAR

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