• 28.07.2009, 14:36:40
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  • OTS0185 OTW0185

Visual Computing - Sehen durch die Augen des Computers

Wien (OTS) - "Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte" - dieser Spruch
zeigt anschaulich den Wert von aussagekräftigen Darstellungen. In der
Forschungsdisziplin Visual Computing geht es genau darum: wie kann
man mit Hilfe von Computern optimale visuelle Eindrücke schaffen.
Wien nimmt in diesem Bereich weltweit eine Spitzenposition ein. Die
hohe wissenschaftliche Qualität zeigen drei WWTF Projekte.

Visual Computing ist längst zu einer Schlüsseltechnologie in
Wirtschaft und Gesellschaft geworden. Die übersichtliche Aufbereitung
von immer größeren Datenmengen, sowie die Erstellung digitaler Klone
von realen Objekten, ermöglichen einen effizienten Umgang mit
Informationen und eröffnen neue Forschungsfelder, Produktionsmethoden
und Arbeitsweisen, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren. Eine
der europaweit führenden Forschungseinrichtungen in Visual Computing
ist die VRVis Forschungs-GmbH.

Der Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF)
unterstützt hochklassige Forschungsprojekte in Wien in wichtigen
Schwerpunktfeldern auf Basis einer strengen internationalen
Begutachtung. Das VRVis konnte sich dabei in mehreren Ausschreibungen
mit seinen Projektanträgen behaupten. Die Konkurrenz dabei ist stark,
nur jeder fünfte Antrag in WWTF- Calls wird gefördert.

Das Projekt "The Josefsplatz Experience" beschäftigte sich mit der
3D-Abbildung des Wiener Josefsplatzes und des Prunksaals der
Nationalbibliothek. Es wurden Grundlagen zur Rekonstruktion
erforscht, welche u.a. im Microsoft Virtual Earth Projekt Eingang
fanden. Erstmalig konnten digitale 3D Modelle aufgrund von einzelnen
historischen Gemälden und Fotografien erstellt werden.

Bei "WikiVienna" steht die Rekonstruktion von ganzen Stadtteilen
basierend auf Aufnahmen von zB Handykameras im Vordergrund. So kann
zukünftig ein 3D-Modell Wiens durch die Bevölkerung selbst erstellt,
aktualisiert und genutzt werden.

Das Projekt "Scale-VS" erarbeitet gemeinsam mit der TU-Wien
Basistechnologien zur Darstellung riesiger Volumensdaten, wie
beispielsweise bei der Erforschung von Hirnströmen. Dort entstehen
1000fach größere Datenmengen als bisher, deren interaktive
Betrachtung eine Kombination neuester Algorithmen mit modernster
Grafikhardware erfordert.

Das in den WWTF-Projekten gewonnene Grundlagenwissen wird von
VRVis in anwendungsnahen F&E-Projekten mit Wiener Unternehmen für
Produkt- und Prozessinnovationen genutzt. Die Top-Qualität der
Forschungsleistung des VRVis zeigt sich auch durch die Nachfrage
internationaler Partner wie Harvard University, Nvidia oder Agfa.
Schon zum zweiten Mal wird die weltweit wichtigste
Visualisierungskonferenz IEEE-Vis in den USA von VRVis-Publikationen
dominiert -ein weiterer Beweis für die Spitzenposition des
Forschungsstandortes Wien. Für den Standort entscheidend ist dabei
nicht zuletzt das Vorhandensein starker, dynamischer
Forschungskompetenzzentren - und das VRVis ist eines der besten
Beispiele dafür.

Rückfragehinweis:

Rückfragehinweis WWTF: 
   WWTF - Wiener Wissenschafts-,  
   Forschungs- Forschungs- und  Technologiefonds   
   1090 Wien; www.wwtf.at  
   Daniela Frischer 
   mailto:[email protected],
   Tel:01 4023143 15 
   
   Rückfragehinweis VRVis:
   VRVis Zentrum für Virtual 
   Reality und 
   Visualisierung GmbH
   1220 Wien, www.vrvis.at
   Georg Rothwangl,
   mailto:[email protected],
   Tel:01 20501 0105

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