• 24.07.2009, 09:00:45
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Wöchentlicher Infotisch zur Solidarisierung mit iranischer Protestbewegung

STOP THE BOMB fordert Nicht-Anerkennung des iranischen Regimes und Sicherheit für Israel

Wien (OTS) - Das Bündnis STOP THE BOMB wird ab heute, den 24. 7.,
jeden Freitag unter dem Motto "Solidarität mit der iranischen
Freiheitsbewegung! Keine Geschäfte mit dem iranischen Regime!
Sicherheit für Israel!" mit einem Infotisch von 16 bis 19 Uhr auf der
Mariahilfer Straße/Ecke Neubaugasse präsent sein. STOP THE BOMB will
sich damit an die Seite jenes Teils der iranischen Bevölkerung
stellen, der längst nicht mehr nur gegen die Farce der
Präsidentschaftswahlen, sondern unter Lebensgefahr für Freiheit,
Geschlechtergleichheit, Säkularismus und rechtsstaatliche Demokratie
kämpft. Im Aufruf zu ihrem Infotisch formuliert STOP THE BOMB als
Ziel, "einem Regime, das im Begriff ist, sich von einer
klerikal-faschistischen Mullah-Diktatur in eine faschistische
Militärdiktatur religiöser Apokalyptiker zu transformieren, zumindest
mit scharfen Sanktionen Grenzen aufzuzeigen, statt es durch
fortgesetzten Handel weiter am Leben zu erhalten." Laut Hiwa Bahrami,
Österreich-Repräsentant der im STOP THE BOMB-Bündnis aktiven
Demokratischen Partei Kurdistan-Iran, soll der Forderung Nachdruck
verleihen werden, "dass die österreichische Regierung den Tag der
Vereidigung Ahmadinejads im August nutzt, dem iranischen Regime
endlich die Anerkennung zu entziehen".

Die Forderung nach einer Wiederholung der Wahlfarce sei viel zu
wenig. Auch der von österreichischen Parlamentariern unterzeichnete
Appell mit der Forderung, die Gefangenen der iranischen
Protestbewegung frei zu lassen, die Gewalt gegen die Demonstrierenden
einzustellen und eine freie Berichterstattung zu gewährleisten,
reicht nach Einschätzung von STOP THE BOMB bei weitem nicht aus -
zumal er ohne jede Androhung von Konsequenzen formuliert ist. STOP
THE BOMB fordert hingegen, dass Europas Regierungen die Botschafter
der 'Islamischen Republik' als klares Zeichen einer Verurteilung der
brutalen Unterdrückungspolitik ausweisen und sich für freie Wahlen zu
einem souveränen iranischen Parlament einsetzen.

STOP THE BOMB-Aktivist Stefan Schaden betont, dass der Kampf gegen
Antisemitismus und Antizionismus und das Eintreten für die Freiheit
der Menschen im Iran nicht voneinander zu trennen sind: "So wie im
Hass auf Homosexuelle und emanzipierte Frauen verdichtet sich auch im
Antisemitismus der antiwestliche Furor des Regimes. Gegenüber den
Vernichtungsdrohungen der 'Islamischen Republik' gegen den jüdischen
Staat darf es unter den konsequenten Kritikern des iranischen Regimes
keine Neutralität geben." Auch der Kampf gegen Nuklearwaffen in den
Händen des iranischen Regimes müsse Teil der Oppositionsbewegung
sein. Nach Einschätzung von STOP THE BOMB bedrohen iranische
Nuklearwaffen nicht nur Israel und den Westen, sondern insbesondere
auch die Menschen im Iran, weil sie das Regime festigen und den
Terror nach innen verschärfen würden. STOP THE BOMB-Sprecherin Simone
Dinah Hartmann appelliert an alle Gegnerinnen und Gegner des Regimes,
"den Kampf gegen das Streben nach der Atombombe und die
antisemitische Politik der 'Islamischen Republik' offensiv in ihren
Kampf für einen freien, demokratisch-rechtsstaatlichen und säkularen
Iran einzubeziehen."

Rückfragehinweis:
Simone Dinah Hartmann
Tel. +43 650 344 88 58
Email: [email protected]
http://www.stopthebomb.net

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