- 16.07.2009, 16:39:06
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Bürgerinitiative hält Privatgrund illegal besetzt
Wiener Sängerknaben und Konzertsaal Errichtungs-GmbH handeln stets rechtskonform
Wien (OTS) - Zu den kursierenden Falschmeldungen über die
notwendigen Probebohrungen für die Errichtung des Konzertsaals für
die Wiener Sängerknaben stellen die Wiener Sängerknaben klar:
Die Aktivisten halten ein Privatgrundstück illegal besetzt und
sind trotz mehrfacher Aufforderung durch die Burghauptmannschaft und
die Wiener Sängerknaben nicht bereit, dieses zu verlassen.
Laut Mitteilung von Anrainern ist es am Wochenende 05./06.07.2009
sogar zu einem Feuerwehreinsatz gekommen, weil von den Aktivisten auf
dem Baugrundstück ohne Sicherheitsvorkehrungen und in unmittelbarer
Nähe zum denkmalgeschützten Pförtnerhaus ohne Bewilligung ein
Lagerfeuer abgebrannt wurde.
Wie auch Umweltstadträtin Sima betont hat, hat die WSK Konzertsaal
Errichtungs-GmbH stets rechtskonform gehandelt.
Die MA 58 war bei allen Arbeiten eingebunden - der Antrag für den
Wasserrechtsbescheid liegt vor und wird derzeit von der zuständigen
Behörde bearbeitet.
Das Filmarchiv war über alle Maßnahmen stets informiert, eine
Beeinträchtigung des Sommerkinos ist auch nach einer künftigen
Fortsetzung der Erkundungsbohrungen nicht gegeben, weil die Besucher
erst ab 17 Uhr in das Augartenareal kommen und die Probebohrungen zu
diesem Zeitpunkt nicht mehr stattfinden.
Der Präsident der Wiener Sängerknaben Senator Walter Nettig wies
am Donnerstag auch erneut darauf hin, dass die Sängerknaben immer
wieder Gespräche mit der Bürgerinitiative geführt haben und
Anrainerinnen und Anrainer über sämtliche Schritte informiert waren.
Das Projekt und die Gestaltung des Konzertsaales wurden weiters vom
Bundesdenkmalamt ausdrücklich und öffentlich gut geheißen. Das
Grundstück auf dem der Konzertsaal errichtet wird - der ca. 1200m2
große Augartenspitz - ist seit vielen Jahren als Bauland gewidmet.
Sängerknaben-Präsident Nettig abschließend: "Die Wiener
Sängerknaben sind auf der ganzen Welt als singende Botschafter Wiens
unterwegs und leisten tagtäglich einen ganz wesentlichen Beitrag für
das positive Image Wiens als Kulturstadt.
Seit rund 6 Jahrzehnten sind die Sängerknaben im Augarten
beheimatet. Kindergarten, Volksschule, Gymnasium, Internat,
Chorschule, Archiv und Verwaltung sind im und rund um das
Augartenpalais untergebracht. Für die umfassende musikalische
Ausbildung der Sängerknaben ist die Errichtung des Konzertsaals, in
dem Konzerte bzw. szenische Aufführungen geprobt oder vor Publikum
präsentiert werden können, dringend erforderlich. Die Leitung der
Wiener Sängerknaben hat berechtigte Wünsche, Anregungen und Bedenken
von Anrainern und interessierten Bürgerinnen und Bürgern stets
ernstgenommen. Eine Handvoll Aktivisten jedoch sucht nicht das
Gespräch, sondern ist offenbar daran interessiert durch illegale
Aktionen das Image Wiens nachhaltig zu beschädigen."
Rückfragehinweis:
Helga Longin
PR-Beratung, Consulting & Lobbying
Görgengasse 23/3,1190 Wien
Mobil: +43/ (0) 676 761 45 46
E-Mail: [email protected]
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