- 14.07.2009, 15:16:01
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Hochwasser - Unternehmer werden von der Wirtschaftskammer im Stich gelassen
RfW-Fischer fordert höhere Dotierung und ständiges Auffüllen des Katastrophenhilfsfonds!
Wien (OTS) - Die Wirtschaftskammer Niederösterreich (WKNÖ) hat aus
der Hochwasserkatastrophe vor rund sieben Jahren nichts gelernt:
"Präsidentin Zwazl spricht von rascher und unbürokratischer Hilfe -
ein Affront sondergleichen. Die betroffenen Unternehmer, welche auf
eine Soforthilfe Seitens der Kammer angewiesen sind, müssen unzählige
Formulare ausfüllen um dann monatelang auf die finanzielle
Unterstützung seitens der WK zu warten", kritisiert KommR Walter
Fischer, Landesobmann des RfW-Niederösterreich und Gemeinderat in
Baden, die Vorgehensweise der Wirtschaftskammer im Katastrophenfall.
Unbürokratisch ist nur die Hilfe der Unternehmer untereinander. So
haben einige Betriebe in Niederösterreich zugesperrt, damit ihre
Mitarbeiter mit der Freiwilligen Feuerwehr rund um die Uhr im Einsatz
sein können: "Das nenne ich rasche Hilfe in Krisenzeiten. Die
Wirtschaftskammer beglückt die KMUs mit einer Zwangsmitgliedschaft,
ist aber direkte und schnelle Hilfe von Nöten werden die Unternehmer
sprichwörtlich im Regen stehen gelassen", greift Walter Fischer die
Vorgehensweise der Wirtschaftskammer weiter an.
Viele Betriebe wurden in diesem Jahr schon mehr als einmal von
Überschwemmungen und Hochwasser heimgesucht, die Kammer hält jedoch
strikt an einer Einmalzahlung fest: "Kommt ein Wirtschaftstreibender,
dessen Firma mehr als einmal in diesem Jahr unter Wasser gestanden
ist, auf die Idee sich ein weiteres Mal um Hilfe bei der
Wirtschaftskammer zu bemühen, wird er mit dem Satz `Einmalzahlung
heißt Einmalzahlung´ abgespeist. Das kann ich nur noch als
unterlassene Hilfeleistung titulieren", so Fischer weiter.
Der Topf aus dem die Gelder für die Katastrophenhilfe kommen gehört
endlich höher dotiert und ständig aufgefüllt, das fordert der RfW-NÖ
mit Nachdruck. "Die Kammer muss ihre Prioritäten in Fällen wie diesen
neu überdenken und diverse interne Feierlichkeiten und Festivitäten
hintanstellen, um das Geld für diejenigen, die es dringend brauchen,
freistellen zu können", fordert Landesobmann KommR Walter Fischer
abschließend. (gg)
Rückfragehinweis:
RFW Niederösterreich
Tel.: 01/408 25 20 DW17
email: [email protected]
Homepage: www.rfw.at
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