- 13.07.2009, 12:11:28
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Bures: Klares Bekenntnis zur Koralmbahn - "Ich halte mich an den Vertrag"
Wien (BMVIT) - Infrastrukturministerin Doris Bures hat am Montag
bekräftigt, dass sie voll hinter dem Projekt Koralmbahn steht. In
einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Kärntens
Landeshauptmannstellvertreter Reinhart Rohr in Klagenfurt betonte die
Ministerin: "Die Koralmbahn ist das derzeit größte in Bau befindliche
Eisenbahninfrastrukturprojekt in Österreich. Mein Vorgänger, der
jetzige Bundeskanzler Werner Faymann, sowie die gesamte
Bundesregierung haben sich in den letzten zweieinhalb Jahren ganz
massiv für dieses Projekt engagiert und haben auch die Finanzierung
sichergestellt. Auch ich bekenne mich zum Ausbau der gesamten Südbahn
und stehe selbstverständlich voll hinter dem Projekt Koralmbahn."
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Wie die Ministerin betonte, geht es um Planungssicherheit bei dem
Projekt. "Ich halte mich an den Vertag. Es muss bei so einem großen
Projekt Kontinuität und Sicherheit für die Menschen in der Region
geben", sagte Bures. Sie weist darauf hin, dass von 5,2 Milliarden
Euro Gesamtprojektkosten bereits 800 Millionen Euro verbaut und
verplant wurden. Um zusätzliche 200 Mio. Euro sind bereits Leistungen
für laufende Bauaktivitäten beauftragt.
Für die Ministerin ist die 130 Kilometer lange Koralmbahn
inklusive dem 32 Kilometer langen Koralmtunnel das Herzstück der
neuen Südbahn. Damit wird die Erreichbarkeit von steirischen und
Kärntner Regionen mit einer Hochleistungsstrecke entscheidend
verbessert. Das bedeutet deutlich kürzere Fahrzeiten im
Personenverkehr (Wien-Klagenfurt in rund 2 Stunden) und deutlich mehr
Kapazitäten im Güterverkehr. Pro Tag werden je nach Streckenabschnitt
160 bis 256 Züge auf der Koralmstrecke fahren.
Durch den Bau der Koralmbahn werden auch in Kärnten massive
Vorteile für Pendler geschaffen, die Strecke Wolfsberg bis Klagenfurt
wird nur mehr ca. 35 Minuten statt heute 70 bis 90 Minuten dauern,
Klagenfurt bis Bleiburg nur mehr 20 Minuten statt heute 40 Minuten.
Große Vorteile sind auch für den Güterverkehr zu erwarten. Ab
Fertigstellung von Semmeringbasistunnel und Koralmbahn wird die
Strecke Wien bis Klagenfurt durchgehend als Flachbahn geführt.
Während heute mit zwei Loks Züge mit maximal 800 Tonnen fahren,
werden in Zukunft bis zu 2.000 Tonnen mit einer Lok zu bewältigen
sein. Das ist nicht zuletzt deswegen so wichtig, weil die Südbahn
Teil einer internationalen Achse ist, die die Ostsee mit den
oberitalienischen Wirtschaftsregionen und dem Mittelmeer verbindet.
Wegen der großen Verkehrswirkung des Projekts ist auch der
volkswirtschaftliche Nutzen enorm, erläuterte Bures unter Hinweis auf
eine IHS-Studie. Demnach werden bis zu 45.000 Arbeitsplätze über die
gesamte Projektdauer gesichert. Und das IHS errechnete
regionalwirtschaftliche Effekte von rund 170 Mio. Euro pro Jahr, was
für die gesamte Region eine bedeutende wirtschaftliche Aufwertung
bringt. (Schluss)
Rückfragehinweis:
Susanna Enk, Pressesprecherin
Telefon: +43 (0) 1 711 6265-8121
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
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