• 11.07.2009, 20:14:48
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Pühringer für "Paradigmenwechsel" im Schulsystem

Wien (OTS) - Wie die Rundschau am Sonntag in ihrer aktuellen
Ausgabe berichtet, will Landeshauptmann Josef Pühringer ein
Bonus-Malus-System für die Schule einrichten. Ein Beispiel: "Bei 130
Prozent in Englisch müssen 80 Prozent in Mathematik reichen", sagt
der Landeshauptmann. Weil das derzeitige Schulsystem sich zu sehr auf
die Schwächen konzentriere, könnten die Schüler ihre Stärken nicht
voll entfalten. "Derzeit wird alles für einen gehobenen Durchschnitt
getan", erklärt Pühringer. Er will einen "Paradigmenwechsel" im
Schulsystem, bei dem die Schüler mit ihren Stärken ihre Schwächen
ausgleichen können.

Darüber hinaus macht Pühringer Vorschläge für die Maturareform. Er
wünscht sich, dass in Zukunft nur mehr fünf Prozent der Schüler bei
der Reifeprüfung durchfallen. Heuer haben sieben bis acht Prozent der
Achtklässler in Oberösterreich die Matura nicht geschafft. So will
Pühringer, dass sich die "Maturafächer stärker an die Begabungen der
Schüler anpassen" und man den Pflichtbereich einenge. Darüber hinaus
sollten Teile der Maturaprüfungen schon am Ende der siebenten Klasse
oder um Weihnachten abgelegt werden können - natürlich ohne den
Lehrstoff zu kürzen.

Rückfragehinweis:
Mag. Thomas Winkler
0699/16 13 12 14
[email protected]

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