• 02.07.2009, 12:30:53
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Styria Media Group weist Kritik der Wettbewerbsbehörde zurück

Styria und Moser Holding werden Antrag auf Zusammenschluss nach Sommer in gerechter Qualität einreichen

Graz (OTS) - Die Styria Media Group AG weist die in einem
Interview mit der "Wiener Zeitung" geäußerte Kritik eines Vertreters
der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) zurück. "Es spricht für die
Bundeswettbewerbsbehörde, dass sie sich aktiv für den beabsichtigten
Zusammenschluss der regionalen Aktivitäten der Styria Media Group AG
mit der Moser-Holding interessiert. Dass der stellvertretende
Behördenleiter Stefan Keznickl aber gleich öffentlich mit Geldstrafen
und Nichtigkeitssanktionen 'droht', dürfte auf einem Missverständnis
beruhen: es wurde nicht ein Zusammenschluss verlautbart, sondern die
Absicht zu einem Zusammenschluss von Aktivitäten im eingangs
beschriebenen Sinn, übrigens mit dem ausdrücklichen
kartellrechtlichen Vorbehalt", erklärte Styria-Vorstandsvorsitzender
Horst Pirker am Donnerstag in einer Aussendung.

Pirker weiter: "Die beiden Unternehmensgruppen arbeiten jetzt an
dem diesbezüglichen Antrag, der alles andere als trivial ist, um ihn
nach dem Sommer in einer Qualität einzureichen, die den damit zu
befassenden Behörden und gegebenenfalls auch Gerichten gerecht wird.
'Pränotifikationsgespräche' und ein 'strukturierter Dialog', wie von
Stefan Keznickl öffentlich vermisst, sind sicher sehr überlegenswerte
Anregungen für eine zukünftige Kartellrechtsreform; zum gegenwärtigen
kartellrechtlichen Bestand gehören sie jedenfalls nicht. Von vielen
Experten werden sie aus guten Gründen sogar ausdrücklich abgelehnt."

Rückfragehinweis:
Styria Media Group AG
Ingrid Sohar (Vorstandsbüro)
Tel.: 0316 8063 1000

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | STY

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