• 02.07.2009, 09:38:28
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Österreicher fürchten im Urlaub weder Schweinegrippe noch Krise

Allianz präsentiert Studie zum Ferienstart

Wien (OTS) - Weder Pandemie-Warnungen noch die Finanzkrise
verderben den Österreichern die Vorfreude auf den Urlaub, der für
viele schon am kommenden Wochenende beginnt. Allenfalls wird etwas
kürzer oder etwas billiger geurlaubt - und eher nicht in Mexiko.
Sicherheit steht bei der Auswahl des Urlaubszieles generell nach wie
vor hoch im Kurs, ein knappes Drittel der Österreicher verzichtet
aber dennoch auf die Risikovorsorge für unterwegs. Dies ergab eine
repräsentative Allianz Umfrage aus Anlass des bevorstehenden
Ferienauftaktes.

Sicherheits-Weltmeister Österreich

Die alljährliche Allianz Hitparade der gefährlichen Urlaubsländer
hat einen neuen Spitzenreiter: Mexiko konnte den Makel des
"Schweinegrippe-Landes" noch nicht ablegen und "überholte"
traditionell riskant eingestufte Länder wie Thailand oder Ägypten.
Wenig Sorgen machen sich die Österreicher hingegen an den Stränden
Italiens, Spaniens oder Griechenlands. Den Top-Wert erreichte
freilich wie gewohnt der Inlands-Urlaub. Von 1.000 Befragten
verweigerten nur 10 den Ferien zwischen Bodensee und Neusiedler See
eine gute oder sehr gute Sicherheitsnote.

Als gefährlichstes Land der Welt wird spontan am häufigsten der
Irak genannt, eine Destination jenseits jeglicher Urlaubsplanungen.
Vor Terror in den Ferien fürchten sich von Jahr zu Jahr zwar immer
weniger Menschen, dennoch wird diese Bedrohung immer noch akuter
eingeschätzt als Kriminalität, Krankheiten oder Naturkatastrophen.
Grundsätzlich spielt die Sicherheitsfrage bei der Auswahl des
Reisezieles für acht von zehn Urlaubern eine entscheidende Rolle.
Frauen erweisen sich dabei noch sicherheitsbewusster als Männer,
ältere Menschen besorgter als jüngere.

Junge Österreicher ignorieren Reiserisiko

Alarmierend: Nahezu jeder dritte Österreicher geht fast immer ohne
Reiseversicherung in den Urlaub - ein Wert, der sich trotz vieler
warnender Beispiele seit Jahren kaum verändert. Besonders jüngere
Urlauber unterschätzen die Wichtigkeit der Reisevorsorge. Während 58
Prozent der Befragten über 60 Jahren immer eine Reiseversicherung
abschließen, sind dies bei Menschen unter 25 Jahren lediglich 29
Prozent, also gerade die Hälfte. Kostengründe werden laut Allianz
Umfrage dafür kaum genannt. Viel häufiger heißt es: "Mir passiert
schon nichts", oder man fühlt sich durch Kreditkartenschutz oder
ähnliches ausreichend versorgt.

"Im Ernstfall kann sich diese Hoffnung als trügerisch erweisen",
betont Mag. Xaver Wölfl, Service-Experte der Allianz. Nur eine
individuelle Reiseversicherung biete entsprechenden Schutz vor allen
Urlaubs-Risiken wie Diebstahl, Unfall oder Krankheit. "Hinzu kommen
im Fall des Falles wichtige Assistance-Leistungen wie die Sperre von
Kreditkarten oder Handys oder die Beschaffung von Ersatzdokumenten
für die Fortsetzung der Reise", so Wölfl.

Wenig Einfluss auf die kommenden Urlaubspläne scheint die
Finanzkrise zu haben. 45 Prozent der Österreicher wollen für ihren
Urlaub heuer gleich viel Geld wie im Vorjahr ausgeben, 20 Prozent
weniger, 16 Prozent sogar mehr. Sparpotenzial wird am ehesten bei der
Wahl der Quartiere und den Ausgaben vor Ort entdeckt.

Die Umfrage für diese Allianz Studie wurde in Form einer
telefonischen Befragung (Stichprobe: 1000 ÖsterreicherInnen ab 14
Jahren) vom Nielsen-Institut im Mai 2009 durchgeführt.

Rückfragehinweis:

Dr. Marita Roloff, Unternehmenskommunikation
   Allianz Gruppe in Österreich
   Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien 
   Tel: 01/87807- 80690, Fax: - 40261
   E-Mail: [email protected]
   Internet: www.allianz.at

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