- 30.06.2009, 11:35:40
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Heinisch-Hosek und Hundstorfer: Es ist an der Zeit, Einkommenstransparenz im Gleichbehandlungsgesetz zu verankern
Frauenminnisterin Heinisch-Hosek und Sozialminister Rudolf Hundstofer anlässlich 30 Jahre Gleichbehandlungsgesetz in der Privatwirtschaft
Wien (OTS) - "Wie uns die Fälle vor der
Gleichbehandlungskommission zeigen, können intransparente Lohnsysteme
oft zu Diskriminierungen bei den Einkommen führen", sagte
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek. Anlässlich des dreißigsten
Jahrestages des Inkrafttretens des Gleichbehandlungsgesetzes für die
Privatwirtschaft am 1. Juli müsse daher das Thema
Einkommenstransparenz angegangen werden. "Es ist dringend an der
Zeit, die Einkommenstransparenz im Gleichbehandlungsgesetz zu
verankern", so Heinisch-Hosek weiter.
"Das Gleichbehandlungsgesetz des Jahres 1979 regelte ausschließlich
die Gleichbehandlung von Frauen und Männern bei der Festsetzung der
Löhne und Gehälter. Vor dreißig Jahren waren die Diskriminierungen
dabei vielleicht offensichtlicher als sie es heute sind ", ergänzte
Sozial- und Arbeitsminister Rudolf Hundstorfer. So habe es etwa noch
Bestimmungen in Kollektivverträgen gegeben, die bei gleicher Arbeit
eine unterschiedliche Entlohnung für Frauen und Männer vorsahen.
Dass aber heute, dreißig Jahre später, Frauen für die gleiche Arbeit
oftmals noch immer nicht den gleichen Lohn bekommen, müsse endlich
der Vergangenheit angehören, so der Minister.
"Gerade anlässlich 30 Jahre Gleichbehandlungsgesetz für die
Privatwirtschaft bleibe ich dabei: Es ist beschämend, dass die Schere
zwischen Frauen- und Männereinkommen weiter auseinanderklafft denn
je", meinte Heinisch-Hosek. "Daher müssen wir das Thema
Einkommenstransparenz dringend angehen." Sie wolle daher in der
nächsten Novelle des Gleichbehandlungsgesetzes für die
Privatwirtschaft die Einkommenstransparenz verankern. "Denn es darf
nicht noch weitere dreißig Jahre dauern, bis Frauen und Männer
wirklich gleiche Einkommen für gleiche Arbeit haben", so die
Ministerin abschließend.
Rückfragehinweis:
Mag. Dagmar Strobel
Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek
Tel: (01) - 53115 - 2149
E-Mail: [email protected]
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