- 29.06.2009, 15:22:28
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Massiver Protest gegen Preiserhöhung für Wärmepumpennutzung
LHStv. Rohr: BM Mitterlehner soll gesetzliche Rahmen bedingungen schaffen - Finanzieller Anreiz muss erhalten bleiben
Klagenfurt (LPD) - Es könne nicht sein, dass Kärntnerinnen und
Kärntner, die sich umweltfreundliche Heizsysteme wie Wärmepumpen
angeschafft haben, nun durch höhere Netzkosten bestraft würden,
protestiert Umwelt- und Energiereferent LHStv. Reinhart Rohr gegen
die von der Kelag angekündigte Erhöhung der Netztarife. "Die bis dato
kostengünstigen Nachtnutzungstarife für Wärmepumpen haben vermehrt zu
Investitionen in nachhaltige und umweltschonende Wärmepumpen geführt.
Nun sollen jene, die mit gutem Beispiel voran gegangen sind bestraft
werden, indem der begünstigte Tarif fällt und die Betroffenen bis zu
74 Prozent höhere Tarife zu zahlen haben", empört sich Rohr.
In diesem Zusammenhang fordert Rohr den zuständigen
Bundesminister Reinhold Mitterlehner auf, durch entsprechende
gesetzliche Rahmenbedingungen sicherzustellen, dass die Nutzer von
alternativen Energien nun keine finanzielle Schlechterstellung
erfahren. Beziehungsweise sollte Minister Mitterlehner die E-Control
mittels Weisung beauftragen, die in Kärnten übliche Form des
günstigen Tarifs für Wärmepumpen zu ermöglichen. "Wärmepumpen müssen
wie bisher weiter über die begünstigten Tarife verrechnet werden,
andernfalls wäre das eine enorme Kostensteigerung, die nicht
akzeptabel ist", so Rohr.
Das erklärte Ziel zum Schutz unserer Umwelt sei schließlich weg
von fossilen Brennstoffen hin zu umweltfreundlichen Varianten,
erinnert Rohr, der in der Preiserhöhung einen massiven Rückschlag für
die Energiewirtschaft und den Umweltschutz sieht. "Diese
bürokratische Hürde ist aufs Schärfste zu kritisieren. Sinnvoll wäre
die Schaffung eines separat eingerichteten Tarifs für ökologisch
nachhaltige Heizanlagen."
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at
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