- 29.06.2009, 10:01:01
- /
- OTS0053 OTW0053
FFG fördert Safety Kompetenzzentrum der FH Campus Wien
Wien (OTS) - Die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
(FFG) fördert im Rahmen von COIN mit 70% das mit rund 1,1 Mio Euro
dotierte Projekt "Safety Competence Center Vienna" der Forschungs-
und Entwicklungs GmbH (F&E GmbH) der FH Campus Wien. "Safety"
gewährleistet, dass der Betrieb von technischen Systemen keinen
Schaden für Mensch, Umwelt oder das System selbst verursacht. In
diesem Bereich steigt der staatliche und wirtschaftliche Druck auf
Unternehmen, Systeme sicher und kosteneffizient zu entwickeln,
gleichzeitig fehlt Know-how. Ziel ist es, eine europaweit
einzigartige Safety-Wissensdrehscheibe für unterschiedliche Branchen
aufzubauen und damit den österreichischen Wirtschaftsstandort zu
stärken. Das Kompetenzzentrum bietet Unternehmen Wettbewerbsvorteile
wie kosteneffiziente Erfüllung von Sicherheits-Anford-erungen,
Safety-ausgebildetes Personal und Zugriff auf Methodenwissen, Normen
und Standards.
Die FFG unterzeichnete im Juni den fünfjährigen COIN-Fördervertrag
mit der F&E GmbH. COIN (Cooperation & Innovation), das neue Programm
der FFG, stärkt mit der Linie "Aufbau" zentrale Forschungs-,
Entwicklungs- und Innovations-KompetenzträgerInnen wie z.B. FH und
außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die gesamte Fördersumme
der Ausschreibung "Aufbau" 2008 betrug 7,2 Mio Euro. Von 72
eingereichten Anträgen erhielten 12 eine Förderung.
"Safety" ist bei Auftragsvergaben entscheidend
Im Safety-relevanten Bereich muss die jahrelange Zuverlässigkeit
einer Anwendung nachgewiesen werden, bevor sie auf dem Markt
zugelassen wird. Zentrales Thema des Kompetenzzentrums ist System
Safety/Functional Safety. Diese zielt auf das korrekte und sichere
Funktionieren eines Systems in seinem Umfeld und auf ausgereifte
Prozesse zur Entwicklung sicherheitskritischer Systeme ab. Das reicht
vom Beginn der Systementwicklung bis zum Ende des System-Lebenszyklus
und da-rüber hinaus. Safety schlägt sich nicht nur in einer
wachsenden Zahl von behördlichen Normen und Standards nieder, sondern
spielt in Auftragsvergaben eine immer größer werdende Rolle. Für
Unternehmen können systembedingte Unfälle auch enorme Folgekosten und
Imageschäden bedeuten.
Safety Kompetenzzentrum mit europaweitem Innovationsvorsprung
Herkömmliche Qualitätsmanagement-Methoden reichen längst nicht
mehr aus, um die Sicherheit von immer komplexer werdenden,
technischen Systemen zu gewährleisten. "Wir entwickeln erstmals einen
integrativen Safety Prozess, der Unternehmen eine generische
Vorgehensweise für die Abwicklung Safety-relevanter Projekte bietet
und dabei sowohl Safety Standards als auch Prozessreifegradmodelle
berücksichtigt" sieht Hans Tschürtz, Leiter der F&E GmbH, einen
wesentlichen Wettbewerbsvorteil für Unternehmen in der ganzheitlichen
Vorgehensweise. Derzeit herrscht nicht nur in Österreich, sondern in
großen Teilen Europas ein Mangel an Know-how.
"Safety Competence Center Vienna" (SCCV)
Die Forschungs- und Entwicklungs GmbH der FH Campus Wien bietet
Unternehmen Know-how zu Software-, Hardware-Entwicklung und
Prozess-Engineering (Safety, SPiCE, CMMI). Das Projekt Safety
Kompetenzzentrum mit Fokus auf "System Safety" ist für kooperierende
Unternehmen von besonderem Interesse. Es ermöglicht ihnen,
Safety-relevante Problemstellungen kostengünstig auszulagern und
maßgeschneiderte Lösungen zu erhalten. Personal kann durch Trainings
ausgebildet werden und es stehen laufend Methodenwissen, Normen und
Standards zur Verfügung. Ziel ist es, einen branchenunabhängigen,
integrativen Safety Prozess zu entwickeln. Das gewonnene Know-how
fließt auch in die Lehre der Fachhochschule zurück.
FH Campus Wien
Die FH Campus Wien besteht in der heutigen Form seit 2002 und
erhielt den Status "Fachhochschule" im Sommer 2004. Mit rund 3.000
Studierenden ist die FH Campus Wien ab Herbst 2009/10 die größte FH
in Wien. Aus den Bereichen "Technik und Management", "Gesundheit",
"Soziales" und "Public Management" steht den Studierenden ein Angebot
an rund 40 Bachelor- und Master-Studiengängen zur Auswahl. Die FH
Campus Wien kooperiert mit Unternehmen, Organisationen, Universitäten
und anderen öffentlichen Einrichtungen. F&E-Projekte der Studiengänge
und externe Auftragsforschung werden über eigene
Forschungsgesellschaften abgewickelt.
Neuer Standort ab 2009
Das Studienjahr 2009/10 starten Studiengänge und Forschungs- und
Entwicklungseinrichtungen bereits im neuen Stammhaus der FH Campus
Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien.
Rückfragehinweis:
FH Campus Wien, Unternehmenskommunikation Mag.a Sonja Wallner Daumegasse 3, 1100 Wien T: +43 1 606 68 77 -6403 [email protected] www.fh-campuswien.ac.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FHC






