• 27.06.2009, 16:45:01
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JVP-Bundestag II - Sebastian Kurz: Eine starke Bewegung mit modernen Botschaften

Kritik an Bildungspolitik, Plädoyer für nachhaltiges Wirtschaften und eine strenge Integrationspolitik

Wien, 27. Juni 2009 (OTS) Der designierte Bundesobmann und
Landesobmann der Jungen ÖVP-Wien, präsentierte im Rahmen einer Rede
seine Ziele und Vorschläge für die politische Arbeit der kommenden
Jahre. ****

Zu Beginn seiner Ausführungen betonte er die starke Verankerung
der JVP in allen Teilen Österreichs. „Wir als Junge ÖVP reden nicht
von Jugendpolitik! Unsere Funktionäre machen sie in ganz
Österreich. Wir haben in den Städten, Gemeinden und Ortschaften
viele, ehrenamtliche Mitglieder die mit viel Herzblut diese JVP so
mit Leben erfüllen. Das macht unsere Stärke unserer Bewegung aus!
Und darauf können wir auch stolz sein!“, so der Kandidat zum
Bundesobmann.

Er strich in diesem Zusammenhang auch den Unterschied zu
anderen politischen Parteien hervor. „Andere brauchen junge
Gesichter um die Überalterung der eigenen Partei und der Programme
zu kaschieren. Wir hingegen haben die jungen Funktionäre und die
modernen Botschaften“, meinte er dazu.

Integration – kein Religionskampf, dafür klare Regeln

Auch zum Thema Integration sprach Kurz Klartext. „Wir wollen
keinen Religionskampf sondern Integration nach klaren, strengen
Regeln. Ob man am Freitag, am Samstag oder am Sonntag betet ist
jedem selbst überlassen. Uns ist wichtig, dass unsere
österreichische Kultur und Identität erhalten bleibt! Wir wissen wo
wir herkommen und welche Werte und Prinzipien für uns Grundlage
unseres Handeln sind“, so Kurz in seiner Rede.

Kritik an der Bildungspolitik und Unterrichtsministerin
Schmied

Kurz ging in seiner Rede auch auf mehrere politische
Themenbereiche ein. So übte er unter anderem harte Kritik an der
aktuellen Bildungspolitik von Unterrichtsministerin Claudia
Schmied! Die vorgeschlagene Maturareform bezeichnete Kurz als
„Zwangsjacke, die allen Schülerinnen und Schülern verpasst werden
soll. „Wir werden die Frau Ministerin mit unseren Vorschlägen aus
dem vorherrschenden Dornröschenschlaf herausholen“, versprach der
designierte Bundesobmann.

~
Nachhaltig wirtschaften. Keine neuen Schulden

Er legte auch ein Plädoyer für eine nachhaltige Wirtschafts-
und Finanzpolitik ab. „Auch in einer wirtschaftlich schwierigen
~

Zeit kann keine „Hinter mir die Sintflut“ Politik gemacht werden.
Momentan wird viel Geld für die Rettung des Finanzsystems ausgeben.
Sobald es wirtschaftlich besser geht, muss jedoch mit der
Schuldenpolitik wieder Schluss sein. Jeder Cent, der heute zuviel
ausgegeben wird, wird von den jungen Menschen dieses Landes
zurückgezahlt werden müssen“, erklärte er dazu.

Zum Abschluss betonte der designierte Bundesobmann die Stellung
der JVP als selbstbewusste zukunftsorientierte Bewegung innerhalb
der Volkspartei „Wir“, so Kurz, „sind nicht die jungen Gesichter
für eine alte Partei. Wir sind die Lobby der jungen Menschen
innerhalb dieser Partei und gegenüber den politischen Mitbewerbern.
Dieser Lobbying-Aufgabe werden wir nachkommen!“

Rückfragehinweis: Junge ÖVP, Pressebüro des JVP-Bundestages, Tel.:
0664-614 50 52

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