- 20.06.2009, 17:03:01
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Marek gratuliert Michael Spindelegger: Vielfalt macht uns stark und erfolgreich
Geschäftsführende Vorsitzende der ÖAAB-Frauen präsentiert Antrag "Frauen.Leben.Zukunft"
Wien, 20. Juni 2009 (ÖVP-PD) "Ich gratuliere Michael
Spindelegger sehr herzlich zu seiner Wahl zum neuen Bundesobmann
des ÖAAB und als eine seiner Stellvertreter/innen sowie als
geschäftsführende Vorsitzende der ÖAAB-Frauen freue ich mich auf
eine gute und intensive Zusammenarbeit in den kommenden Jahren", so
Staatssekretärin Christine Marek heute, Samstag, anlässlich des 25.
ordentlichen Bundestages des ÖAAB im Museumsquartier Wien. ****
Im Rahmen ihrer Ausführungen wies Marek auch auf den von ihr
eingebrachten Antrag "Frauen.Leben.Zukunft" hin, der das Schließen
der Einkommensschere sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf
für Frauen UND Männer als zentrale Punkte beinhaltet. "Leider
schließt sich die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen viel
zu langsam, in den vergangenen Jahren ist sie nur geringfügig
kleiner geworden. Deshalb braucht es Lösungsansätze auf den
unterschiedlichsten Ebenen." Im von Marek eingebrachten Antrag
werden daher folgende Initiativen unterstützt und die jeweiligen
Verantwortlichen zur Umsetzung aufgefordert:
- Gehältertransparenz innerhalb von Unternehmen zur Sicherstellung
der gleichen Entlohnung von gleichwertiger Arbeit von Frauen und
Männern
- Verbesserung der Datenlage zur Berechnung der
Einkommensunterschiede von Frauen und Männern in den Betrieben
- Forcierung qualifizierter Teilzeit
- Anerkennung von Elternkarenz zur Ermittlung der Mindestlöhne in
den Kollektivverträgen, wie es bereits bei Präsenzdiensten der Fall
ist
- Förderung von Frauen in Unternehmen (mit unterschiedlichen
Instrumenten)
- Ernsthafte Anstrengungen, die die Repräsentanz von deutlich mehr
Frauen als heute in Führungs-, Vorstands- und
Aufsichtsratsfunktionen (insbesondere in solchen Organisationen, in
denen der Bund bzw. die Länder Miteigentümer sind) sicherstellen
- Forcierung der Repräsentanz von Frauen in der Politik auf allen
Ebenen
"Die erwähnten Punkte werden auch in der Arbeitsgruppe zur
Gehältertransparenz, die auf Initiative des ÖAAB bereits
eingerichtet wurde, mit diskutiert und entsprechende Lösungsansätze
erarbeitet."
Den zweiten Schwerpunkt des Antrags "Frauen.Leben.Zukunft"
stellt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Männer UND
Frauen dar. "Erwerbstätig zu sein, ist der Schlüssel zu
Unabhängigkeit, sozialer Absicherung gerade im Alter und zur
Vermeidung von Familien- und (Alters)armut", so Marek. Oftmals
stünden aber gerade Frauen mit Kindern vor der in vielen Fällen nur
schlecht zu bewältigenden Herausforderung der Vereinbarkeit von
Familie und Beruf. Viele - auch gut ausgebildete und hoch
qualifizierte Frauen - verzichteten ganz oder teilweise für längere
Zeit auf eine eigene Erwerbstätigkeit, was zu geringerem Einkommen,
schlechteren Aufstiegschancen und schließlich geringeren Pensionen
führe. "In einer Zeit, in der jede zweite Ehe geschieden wird, ist
dies von besonderer Brisanz", so die geschäftsführende Vorsitzende
der ÖAAB-Frauen. Viele Frauen würden den Kinderwunsch ganz fallen
lassen oder hintanstellen, da die Perspektive einer qualitativ
hohen beruflichen Tätigkeit gleichzeitig mit einer eigenen Familie
für sie nicht gegeben sei.
"Der von der Bundesregierung eingeschlagene Weg des massiven
flächendeckenden Ausbaus von Kinderbetreuungsangeboten von
entsprechend hoher Qualität für Kinder aller Altersgruppen ist ein
wichtiger und richtiger Beitrag zur besseren Vereinbarkeit, der
unbedingt fortgeführt werden muss", betonte Marek. Besondere
Bedeutung habe in diesem Zusammenhang auch die betriebliche Ebene,
wo mit einem konstruktiven Zugang und Kreativität vieles möglich
sei. "Leider fehlt es aber oft noch am Willen und dem Know How zu
einer Erarbeitung und Umsetzung kreativer Modelle, die eine bessere
Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Hier wollen und
werden die Frauen im ÖAAB nicht locker lassen und hier werde ich
mich auch weiterhin in meiner Tätigkeit als Staatssekretärin im
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend einbringen."
Abschließend betonte Marek, dass sie auch die Frauen innerhalb
des ÖAAB in den kommenden Jahren weiter stärken wolle. "Aus der
Wirtschaft wissen wir, dass Diversität ein Wettbewerbsvorteil ist
und das gilt selbstverständlich auch für den ÖAAB. Die Vielfalt
macht uns stark und erfolgreich."
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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