• 16.06.2009, 10:00:00
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Filmpreis des Europaparlaments: Offizielle Vorauswahl für den LUX-Preis 2009

Dritte Auflage des Filmpreises LUX - Unterstützung für den europäischen Film

Wien (OTS) - Das Europäische Parlament hat im Rahmen seines in
dritter Auflage stattfindenden Wettbewerbs um den Filmpreis LUX 2009
die von der 17-köpfigen Jury getroffene offizielle Vorauswahl
bekanntgegeben. Wie bereits in den beiden letzten Jahren finden sich
in dieser Vorauswahl 10 europäische Filme, aus denen drei
Wettbewerbsfilme nominiert werden. Diese drei Nominierungen werden
während des Internationalen Filmfestivals in Venedig im September
dieses Jahres bekanntgegeben und zwischen dem 2. und 20. November im
Europäischen Parlament in Brüssel gezeigt. Die 736 Mitglieder des
Europäischen Parlaments küren dann den Siegerfilm des diesjährigen
Wettbewerbs, der am 25. November in Straßburg ausgezeichnet wird.

Wie bereits in den letzten Jahren befindet sich auch heuer wieder ein
österreichischer Film in der Offiziellen Vorauswahl: Die
österreichisch-französische Ko-Produktion "Für ein Augenblick
Freiheit" von Arash T. Riahi. Dies ist nach "Exile Family Movie" in
2007 der bereits zweite Film von Riahi, der in die offizielle
Vorauswahl gewählt wurde. Überhaupt fanden mit "Kurz davor ist es
passiert" von Anja Salomonowitz, "Import-Export" von Ulrich Seidl und
"Revanche" von Götz Spielmann insgesamt bereits fünf Filme den Weg in
die Offizielle Vorauswahl für den LUX Filmpreis der letzten drei
Jahre.

Neben "Für ein Augenblick Freiheit" finden sich die folgenden
europäischen Filme in der Offiziellen Vorauswahl: "35 Rhums" von
Clair Denis, "Lost persons area" von Caroline Strubbe, "Ander" von
Roberto Castón, "Eastern Plays" von Kamen Kalev, "North" von Rune
Denstad Langlo, "Katalin Varga" von Peter Strickland, "Pandora's Box"
von Yesim Ustaoglu, "Sturm" von Hans-Christian Schmid sowie "Welcome
von Philippe Lioret.

Das europäische Kino ist reich an Vielfalt, Talenten und einer langen
Geschichte, die ein Licht auf den Schmelztiegel individueller und
kollektiver Identitäten wirft. Seit 2007 ist der LUX Filmpreis ein
wichtiges Symbol für die Unterstützung, welche das Europäische
Parlament der europäischen Filmindustrie und ihrer großartigen,
unermüdlichen Kreativität leistet.

Das Ziel des LUX Filmpreises ist es, Licht auf den Reichtum und die
Vielfalt, die das europäische Kino ausmachen, zu richten. Es werden
europäische Filme ausgewählt, die in unterschiedlicher Art
europäische Themen abhandeln, vor allem was wir übereinander denken,
was uns unterscheidet und was uns einander näher bringt.

Der LUX Filmpreis besteht aus der Untertitelung des prämierten Films
in alle 23 Amtssprachen der Europäischen Union sowie eine
35mm-Bandaufzeichnung pro Mitgliedsstaat. Der Wert des Preises wird
auf 87.000 Euro geschätzt. Die Originalfassung des Siegerfilms wird
außerdem für hör- und sehgeschädigte Menschen bearbeitet.

Die Statuette des Preises bildet ein aus Filmzelluloid geformter Turm
zu Babel und ging im Jahr 2007 an Fatih Akin für den Film "Auf der
anderen Seite" sowie 2008 an den Film "La silence de Lorna" der
belgischen Gebrüder Dardenne.

Weitere Informationen zum LUX Filmpreis finden Sie auf:
http://www.lux-prize.eu/

Rückfragehinweis:

Informationsbüro des Europäischen Parlaments
   für Österreich
   Mag. Georg Pfeifer
   Presse-Attaché
   Tel.: (++43-1) 516 17/206
   mailto:[email protected]
   http://www.europarl.at

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