• 15.06.2009, 10:53:19
  • /
  • OTS0085 OTW0085

Mitarbeiterbindung: Gerade jetzt vorrangiges Handlungsfeld

Umfrage zum Arbeitsklima in Österreich Wien (OTS) - In wirtschaftlich turbulenten Zeiten geraten Unternehmen vorwiegend dann in die Schlagzeilen, wenn Standorte stillgelegt und Personal abgebaut wird. Wie steht es aber um die Mitarbeiterbindung in Krisenzeiten? Nur 43% der Arbeitnehmer stimmen derzeit der Aussage zu, dass es ihrem Unternehmen gelingt, Leistungsträger an das Unternehmen zu binden. Dies ergab eine aktuelle repräsentative Befragung der YouGovPsychonomics AG unter mehr als 2200 Berufstätigen in Österreich ab 16 Jahren. In wirtschaftlichen Krisenzeiten, in denen Stellenabbau und Freisetzung von Arbeitskräften zur täglichen Realität geworden sind, gerät das Themenfeld "Mitarbeiterbindung" allzu oft ins Hintertreffen. Geringe Mitarbeiterbindung verursacht mitunter hohe Fluktuation, diese wiederum bedingt Mehrkosten und wirkt sich nicht gerade positiv auf die Arbeitsmoral der verbleibenden Mitarbeiter aus. Ein Viertel glaubt nicht an Investition in Mitarbeiter Jeder vierte Mitarbeiter (27 %) glaubt derzeit nicht an die Investition des Unternehmens in seine Mitarbeiter. Ein weiteres Viertel (26%) rechnet mit Kündigungen im eigenen Unternehmen. Indizien, die unmittelbar Gedanken über die eigene berufliche Zukunft ins Leben rufen und mitunter einen Alternativplan für die eigene Karriere. "Es handelt sich um ein sehr selektives Phänomen, das nicht alle Qualifikationsebenen in gleicher Art und Weise betrifft. Gerade Krisenzeiten sind Bewährungszeiten, in denen Unternehmen ihr 'wahres Gesicht' zeigen. Viele Potenzialträger und hochqualifizierte Mitarbeiter nehmen Krisenzeiten auch zum Anlass, das eigene Unternehmen auf den Prüfstand zu stellen und sich ggf. beruflich neu zu orientieren", erläutert Dr. Wallner, Studienleiterin der YouGovPsychonomics AG. Derzeit denken nach eigenen Angaben 20% der Arbeitnehmer aktiv über einen Wechsel Ihres derzeitigen Arbeitsplatzes nach. Weitere 29% tun dies gelegentlich. Auch wenn die Wirtschaftskrise die Wechselmöglichkeiten bis zu einem gewissen Ausmaß dämpft, wird durch das aktuelle Agieren des Unternehmens die Mitarbeiterbindung für die Zukunft bestimmt. "Auf eine Krise folgt immer ein Aufschwung. Und in dieser Phase wird es durch den erhöhten Bedarf an Arbeitskräften auch zu erhöhter Fluktuation kommen. Unternehmen können jetzt die Basis für nachhaltige Mitarbeiterbindung legen", erläutert Dr. Wallner. Firmen sind auch in Krisenzeiten gefordert, gute Mitarbeiter an sich zu binden und ihnen langfristige Perspektiven im Unternehmen zu bieten. Studienleitung: Birgitta Wallner Tel.: +43 1 798 59 28 - 1021 E-Mail: [email protected] Über YouGovPsychonomics: YouGovPsychonomics ist ein Organisations- und Marktforschungsinstitut mit Hauptsitz in Köln und Niederlassungen in Berlin und Wien. Als Teil der weltweiten YouGov-Gruppe mit derzeit 16 Niederlassungen in zwölf Ländern bietet YouGovPsychonomics hochqualifizierte Organisations- und Marktforschung. Rückfragehinweis: ~ Dr. Birgitta Wallner Tel.: +43 1 798 59 28 - 1021 E-Mail: [email protected] YouGovPsychonomics AG Rennweg 97-99 A - 1030 Wien ~ *** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT *** OTS0085 2009-06-15/10:53 151053 Jun 09

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | PSO

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel