Wien (OTS) - Im Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH wehrt
sich Kate Allen, Olympiasiegerin im Triathlon 2004, gegen
Doping-Vorwürfe. Allen: "Anscheinend will man meinen Namen durch den
Schmutz ziehen. Und das aufgrund eines Formfehlers, der vor
mittlerweile fünf Jahren passiert ist."
Sie hätte mit Doping nichts zu tun. Allen: "Ich verabscheue
Doping. Rund um mich wurde ein hoch entwickeltes, sportmedizinisches
System aufgebaut, das mich vollkommen isoliert. Ich bin weder mit
vielen Athleten zusammen, noch habe ich Kontakt zu diversen
Medizinern und Managern. So bin ich beispielsweise auch nie in
Berührung mit Dr. Andreas Zoubek gekommen, der in der Szene sehr
bekannt ist."
Die Triathletin Lisa Hütthaler, die über ihre Doping-Praktiken
ausgepackt hat, sei laut Allen "ein Einzelfall". Allen: "Wenn ich an
der Startlinie stehe, glaube ich daran, dass meine Konkurrentinnen
links und rechts von mir sauber sind. Und auf internationalem Niveau,
auf dem Hütthaler nie war, wird das auch der Fall sein. Und alle, die
nicht sauber sind, werden früher oder später sowieso erwischt." Und
weiter: "Ich gehöre nicht zu den Leuten wie Hütthaler und Kohl, die
glauben, dass alle gedopt sind. Im Gegenteil: Ich sage, dass
Spitzensport ohne Doping möglich ist."
Die Vorwürfe treffen die Olympiasiegerin hart. Allen: "Ich bin
entsetzt und es tut mir auch sehr weh. Aber ich habe alles
klargestellt und werde weiterhin weiter nichts verheimlichen."
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