- 09.06.2009, 08:31:00
- /
- OTS0009 OTW0009
Kundgebung gegen iranischen Vizepräsidenten in Wien
STOP THE BOMB protestiert gegen Besuch Esfandyar Mashaeis in der UNO-City
Wien (OTS) - Heute, am Dienstag den 9. Juni, kommt der iranische
Vizepräsident Esfandyar Mashaei nach Wien, um an einer Zeremonie in
der UNO-City teil zu nehmen. Das überparteiliche Bündnis STOP THE
BOMB, das sich für scharfe Sanktionen gegen das iranische Regime
einsetzt, protestiert dagegen ab 15 Uhr mit einer Kundgebung in der
Wagramer Straße im 22. Bezirk. Simone Dinah Hartmann, die Sprecherin
von STOP THE BOMB fordert, "dass dem iranischen Regime, das als
einziges auf der Welt die Leugnung des Holocaust zu einer Komponente
seiner Außenpolitik gemacht hat, in Wien und bei der UNO kein Podium
für seine Propaganda geboten wird. Wir werden unseren Protest gegen
den Auftritt des iranischen Vizepräsidenten vor der UNO-City zum
Ausdruck bringen." Hiwa Bahrami von der Demokratischen Partei
Kurdistan-Iran empört sich über den Auftritt Mashaeis: "Es ist ein
Schlag ins Gesicht der rechtsstaatlich-demokratischen und säkularen
Opposition, dass einem hohen Vertreter der iranischen Diktatur die
Möglichkeit geboten wird, sein Regime als harmloses und
gleichberechtigtes Mitglied der Staatengemeinschaft zu präsentieren."
Mashaei hat davon gesprochen, dass das "korrupte und kriminelle
zionistische Regime nicht nur den Arabern und der islamische Welt,
sondern der Menschheit als Ganzes schadet". Wie auch bei anderen
Vertretern des iranischen Regimes treten antisemitische
Verschwörungstheorien deutlich zutage, wenn er davon spricht, dass
"die Wurzel und der Ursprung der meisten gegenwärtigen Krisen in der
Welt im Zionismus" zu finden sei. Mashaei, der als Vizepräsident
unter anderem für das "kulturelle Erbe" und die Organisation des
Tourismus in der "Islamischen Republik" verantwortlich ist, gilt als
enger Verbündeter von Präsident Ahmadinejad. Er repräsentiert ein
Regime, das seit 30 Jahren die eigene Bevölkerung unterdrückt,
Zehntausende Oppositionelle ermodert und Millionen ins Exil getrieben
hat, Israel mit der Vernichtung droht, Homosexuelle hinrichtet,
Frauen terrorisiert und nationale und religiöse Minderheiten wie die
Kurden oder die Bahei verfolgt. Das iranische Regime betreibt ein
Nuklearprogramm, das insbesondere für Israel, aber auch für den
gesamten Westen eine Gefahr darstellt. Es ist maßgeblich an der
Produktion und Verbreitung antisemitischer Propagandaliteratur
beteiligt und unterstützt djihadistische Terrorgruppen wie die Hamas
oder die Hisbollah.
STOP THE BOMB unterstützt die Forderung des ehemaligen kanadischen
Justizministers und Generalstaatsanwaltes Irwin Cotler, Vertreter des
iranischen Regimes, die mit ihrer antisemitischen Propaganda zum
Genozid aufstacheln, unter anderem ein Reiseverbot aufzuerlegen.
Cotler wird am 3. Juli auf Einladung von STOP THE BOMB in Wien sein
und seine Vorschläge zum Vorgehen gegen das iranische Regime
erläutern.
Rückfragehinweis:
Simone Dinah Hartmann (STOP THE BOMB) Email: [email protected] Tel: +43 650 3448858 Hiwa Bahrami (Demokratische Partei Kurdistan Iran) Email: [email protected] Tel: +43 699 18883573 http://www.stopthebomb.net
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | BGI






