- 08.06.2009, 12:41:39
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www.forschungsstrategie.at: 50.000 Zugriffe und mehr als 400 registrierte UserInnen
Die öffentliche Online-Diskussion des Rates für Forschung und Technologieentwicklung zum Arbeitsentwurf der "FTI-Strategie 2020" ist abgeschlossen, nun werden die Inhalte überarbeitet.
Wien (OTS) - Am 14. Mai 2009 hat der Rat für Forschung und
Technologieentwicklung den Entwurf seiner "Strategie 2020: Forschung,
Technologie und Innovation für Österreich" vorgestellt und auf der
Homepage www.forschungsstrategie.at einer breiten Öffentlichkeit
zugänglich gemacht. Bis 7. Juni 2009 konnten alle an der
österreichischen Forschungspolitik Interessierten die einzelnen
Kapitel der Strategie 2020 kommentieren und über die vorgeschlagenen
Empfehlungen abstimmen. Aus Sicht des Rates ging es dabei vor allem
um die Hauptthemen der österreichischen FTI-Politik für die Zukunft:
Sind alle im vorgelegten Strategieentwurf vorhanden? Wurden
wesentliche Fragen vergessen? Ist die Gewichtung der Fragen richtig?
u.ä.m.
Durch die Beteiligung zahlreicher ExpertInnen aus der Scientific
Community sollte es möglich werden, die Inhalte der Strategie zu
präzisieren und ihre Ausrichtung zu schärfen. Entsprechend groß war
das Interesse und die Beteiligung der Öffentlichkeit: Rund 50.000
Zugriffe und mehr als 400 registrierte UserInnen mit einer
durchschnittlichen Verweildauer von mehr als 16 Minuten wurden
verzeichnet. Dabei gab es sowohl konstruktive Kritik als auch eine
Vielzahl innovativer Vorschläge. "Diese Kommentare wurden gesammelt
und werden nun gesichtet, bewertet und gegebenenfalls in das
Enddokument eingearbeitet", so der Vorsitzende des Rates, Knut
Consemüller, zur weiteren Vorgangsweise. Weiters konnten zahlreiche
Beiträge von den zuständigen Regierungsmitgliedern Doris Bures, Dr.
Johannes Hahn, Dr. Reinhold Mitterlehner und DI Josef Pröll bis zu
den Sozialpartnern, wie WKÖ-Präsident Dr. Christoph Leitl und
AK-Präsident Herbert Tumpel, auf der Website bei den Blogs
verzeichnet werden.
Die Form der Online-Diskussion zu einem nationalen
Strategieprozess ist in Österreich eine absolute Neuheit. Obwohl auch
die bisherigen Strategiedokumente des Rates (z.B. der "Nationale
Forschungs- und Innovationsplan" und die "Strategie 2010") mit den
wichtigsten Stakeholdern diskutiert wurden, so gab es dennoch niemals
einen öffentlichen Prozess im Vorfeld der Beschlussfassung. "Mit dem
nun gewählten Weg realisierte der Rat die in der 'FTI-Strategie 2020‘
von ihm selbst geforderte Öffnung von FTI-politischen
Diskussionsprozessen, um eine stärkere Teilnahme der BürgerInnen an
der Weichenstellung wichtiger Zukunftsfragen zu ermöglichen", so
Consemüller.
Nach diesem öffentlichen Konsultationsprozess und intensiven
Abstimmungsgesprächen auf ministerieller Ebene wird das Resultat eine
breit diskutierte FTI-Strategieempfehlung sein, welche bei den
Alpbacher Technologiegesprächen im August 2009 der Bundesregierung
übergeben wird.
Rückfragehinweis:
DI Dr. Ludovit Garzik
Geschäftsstelle RFTE
Tel. 01 - 713 1414
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