- 25.05.2009, 09:52:39
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SJ Wien-Landeskonferenz: "Klassenkampf statt Kuschelkurs - Vermögenssteuern jetzt!"
Stefan Jagsch mit 98 % der Delegiertenstimmen zum neuen Vorsitzenden gewählt
Wien (SPW) - Unter dem Motto "Klassenkampf statt Kuschelkurs -
Vermögenssteuern jetzt!" fand letzten Donnerstag, 21.Mai 2009 die
ordentliche Landeskonferenz der Sozialistischen Jugend Wien statt.
Auf der Konferenz wurde auch ein neuer Vorstand der SJ Wien gewählt,
bei der der 26-jährige Ottakringer Stefan Jagsch, bisher als
Landessekretär in leitender Funktion tätig, mit 98 % zum neuen
Vorsitzenden gewählt wurde. Er löst damit Sandra Breiteneder ab, die
vier Jahre lang die Geschicke der Organisation gelenkt hat. Zum
Landessekretär wurde mit 93 % der Stimmen der 22-jährige
Floridsdorfer Fabian Looman bestellt. Zu stellvertretenden
Vorsitzenden wurden Irini Tzaferis (SJ Landstraße), Neva Löw (SJ
Währing), Laura Schoch (SJ Neubau) und Martin Konecny (SJ Josefstadt)
gewählt.****
Als Gastredner sprach Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung,
Jugend, Information und Sport, über die aktuellen Herausforderungen
des Bildungssystems und den Gratiskindergarten für Wien. Das Referat
wurde von den über 110 Delegierten rege diskutiert, ebenso wie 26
eingebrachte Anträge, die sich unter anderem mit Forderungen und
Themen wie der sofortigen Einführung echter Vermögenssteuern, dem
Kampf der Jugendarbeitslosigkeit, dem weiteren notwendigen Ausbau des
Gewaltschutzgesetzes, Verbesserungen im Bereich der Wiener Kinder-
und Jugendpsychiatrie und einer linken Perspektive zur Europäischen
Union beschäftigten.
Jagsch bedankte sich bei der scheidenden Vorsitzenden: "Sandra
Breiteneder hat maßgeblichen Anteil daran, dass die SJ Wien sich in
den letzten Jahren deutlich vergrößert hat und innerparteilich und in
der Öffentlichkeit ein noch stärkerer Faktor geworden ist. Sie hat in
den letzten 4 Jahren für einen Anstieg der AktivistInnen in den
Bezirksgruppen, breite inhaltliche Bildungs- und Seminararbeit und
auch immer für eine scharfe und öffentliche Kritik an der
SPÖ-Regierungspolitik gesorgt. Dafür kann ihr nicht genug gedankt
werden, wir werden in ihrem Sinne weiter an einer starken, linken und
kritischen Sozialistischen Jugend Wien arbeiten."
"Wir müssen um alle Jugendlichen kämpfen"
In ihren Reden nahmen der Vorsitzende Stefan Jagsch und der
Landessekretär Fabian Looman besonders auf die Notwendigkeit der
Vergrößerung der Organisation Bezug. Gerade Lehrlinge und
MigrantInnen gelte es in den nächsten Jahren verstärkt zur SJ Wien zu
bringen, die Bezirksgruppen müssten kontinuierlich wachsen.
Stefan Jagsch dazu abschließend: "Wir werden in den nächsten
beiden Jahren alles tun, um uns zu vergrößern und immer mehr
Jugendliche bei uns zu organisieren. Wir werden um jede Jugendliche,
um jeden Jugendlichen kämpfen und ihnen eine klare Perspektive geben:
Die Interessen der Jugendlichen können nur in einer linken
Organisation wie der SJ wirklich vertreten werden. Es ist auch eine
Kampfansage an die rechten Hetzer von der FPÖ: Die Wiener
Jugendlichen werden den rassistischen Scheinlösungen von HC Strache
nicht auf den Leim gehen. Die SJ Wien wird alles unternehmen, den
Jugendlichen klar zu machen, dass die FPÖ ihre Interessen immer
verraten wird. Das bedeutet aber auch eine Verantwortung der SPÖ: Sie
muss deutliche linke Antworten auf die Sorgen der Jugendlichen finden
und artikulieren. Und auch das werden wir von unserer Partei - auch
wenn wir damit vielleicht oft unbequem sind - stets lautstark und
auch öffentlich einfordern." (Schluss)
Rückfragehinweis:
SJ Wien
Fabian Looman, 0699 1 713 8 713
[email protected]
www.sj-wien.at
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