OTS0361 / 19.05.2009 / 21:12 / Channel: Politik / Aussender: Mediengruppe "Österreich"GmbH
Stichworte: FPÖ / Politik


ÖSTERREICH: Strache holt zum Gegenschlag gegen Kirche aus

Utl.: FPÖ-Chef im Interview: "Hier agiert die Moralmafia" =


   Wien (OTS) - FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache verschärft im
Interview mit der Tageszeitung ÖSTERREICH (Mittwoch-Ausgabe) den Ton
der Auseinandersetzung mit der Kirche. "Das Kreuz ist keine Erbpacht
von jemand, sondern ein identitätssstiftendes Symbol in Europa. Dazu
sollten wir uns auch bekennen", so Strache. Und weiter: "Das Kreuz
wurde von mir niemals als Kampfinstrument verwendet, sondern als ein
Symbol der Erlösung und Befreiung - und darum geht's uns im
kulturellen Sinn."
Besonders scharf kritisiert er die Kirche, vor allem Maximilian
Fürnsinn, Propst des Stiftes von Herzogenburg. Strache zu ÖSTERREICH:
"Wenn ich angesichts der drohenden Islamisierung Europas zum Kreuz
greife, um damit zu symbolisieren, dass die FPÖ die Werte des
christlichen Abendlandes und damit Freiheit, Demokratie und
Menschenrechte verteidigt, dann ist der Herr Fürnsinn erschrocken.
Aber wenn der Papst diffamiert wird, dann schweigt er. Wenn das Kreuz
in Schulklassen abgenommen wird, ist er auch nicht erschrocken und
schweigt. Christlich ist das wohl nicht."
Strache weist die Kritik der Kirche zurück - und sagt in deren
Richtung: "Wenn man radikalislamische Hassprediger in die Schranken
weist, hat die vereinigte Moralmafia, die hier agiert, noch nie
deutliche Worte gefunden."
Rückfragehinweis:
   Fellner Media
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OTS0361    2009-05-19/21:12
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