- 16.05.2009, 13:39:35
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Glawischnig: Straches Verharmlosung der neonazistischen Vorfälle in Ebensee als Lausbubenstreich ist skandalös
Perfider Versuch des FP-Chefs Teilnehmern der Gedenkfeier Mitschuld an Attacken zu unterstellen
Wien (OTS) - "Dass FP-Chef Strache die Verharmlosung der
neonazistischen Attacken in Ebensee auf Opfer des Nationalsozialismus
als Lausbubenstreich bezeichnet, ist skandalös. Dass er zudem den
angegriffenen Opfern der Attacke eine Mitschuld unterstellt, indem er
einen Streit zwischen den Tätern und Opfern unterstellt, ist
besonders perfid. Er will damit offenbar Besuchern der Gedenkfeier
die Schuld in die Schuhe schieben. Dieser Versuch der
Täter-Opfer-Umkehrung zeigt, dass Strache die Methoden faschistischer
Rhetorik zutiefst verinnerlicht hat", kritisiert Eva Glawischnig,
Bundessprecherin der Grünen, die heutigen Aussagen des FP-Chefs.
Angesichts dieser Entgleisung ist es auch nicht verwunderlich, dass
Strache kein Wort des Bedauerns oder der Entschuldigung gegenüber den
Angegriffenen findet. - Dass Strache schließlich ausgerechnet
anti-faschistische Demonstranten als 'Nazis' hinstellt, ist bei
dieser Geisteshaltung nur mehr wenig verwunderlich.
Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]
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