Bad Aussee (OTS) - Die Mangelfinanzierung des Gesundheitswesens
führt dazu, dass Ärztinnen und Ärzte der Medizinischen Universitäten
Österreichs fast ausschließlich zur Patientenversorgung eingesetzt
werden. Für die universitären Kernaufgaben in Forschung und Lehre
bleibt zu wenig Zeit. Die Ärztinnen und Ärzte werden zwischen den
Vorgaben der Universitäten und den Anforderungen der Spitalsbetreiber
aufgerieben. Ärztinnen und Ärzte an Universitätskliniken arbeiten im
Durchschnitt 70 Stunden pro Woche. Mit diesem Ausmaß an
Patientenversorgung ist es nicht einmal möglich, das
Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz einzuhalten. Dies beweisen
eindrucksvoll die Strafanträge der Arbeitsinspektorate wegen
vielfacher Gesetzesübertretungen.
Die Betriebsräte der Medizinischen Universitäten fordern ausreichende
Mittel für das unbedingt benötigte Personal.
Die Vorsitzenden der Betriebsräte:
Univ. Prof. Dr. Regina Gatternig, Medizinische Universität Graz
Univ. Prof. Dr. Thomas Szekeres, Medizinische Universität Wien
Univ. Prof. Dr. Martin Tiefenthaler, Medizinische Universität
Innsbruck
Rückfragehinweis:
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Die Vorsitzenden der Betriebsräte:
Univ. Prof. Dr. Regina Gatternig, Medizinische Universität Graz
Tel.: 0664 1603314
Univ. Prof. Dr. Thomas Szekeres, Medizinische Universität Wien
Tel.: 0664 2243929
Univ. Prof. Dr. Martin Tiefenthaler, Medizinische Universität Innsbruck
Tel.: 0669 12369897
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