OTS0170 / 11.05.2009 / 13:02 / Channel: Politik / Aussender: Bundespressedienst
Stichworte: Einkommensschere / Frauen / Heinisch-Hosek / Politik


Frauenministerin Heinisch-Hosek traf die slowakische Ministerin für Arbeit, Soziales und Familie Tomanová

Utl.: Vereinbarkeit von Beruf und Familie als zentrale Frage zur Verringerung der Einkommensschere =


   Wien (OTS) - Die österreichische Frauenministerin Gabriele
Heinisch-Hosek traf heute in Bratislava die slowakische Ministerin
für Arbeit, Soziales und Familie Viera Tomanová zu einem bilateralen
Arbeitsgespräch. Im Zuge des Gesprächs wurde von den beiden
Ministerinnen besonderes Augenmerk auf die Frage der Vereinbarkeit
von Beruf und Familie gelegt. Denn  in beiden Ländern  bestehe eine
Einkommensschere, die sich auch auf die Fragen der Kinderbetreuung
und des Wiedereinstiegs in den Arbeitsmarkt zurückführen lassen. 
"Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist eine der zentralen
Fragen wenn es um die Verringerung der Einkommensschere geht",
stellte Ministerin Heinisch-Hosek klar. Denn eine der Hauptursachen
für die Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen sei es
sowohl in Österreich als auch in der Slowakei nach wie vor, dass
Frauen noch immer den Großteil der Familienarbeit leisten und dadurch
in schlechter bezahlten Branchen beschäftigt seien. Und es ginge auch
darum, die Väterbeteiligung an der Familienarbeit zu heben und die
Väter zu motivieren, mehr Zeit mit ihren Kindern zu verbringen.
Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek stellte im Zuge des
Gesprächs auch den im Regierungsprogramm vereinbarten Nationalen
Aktionsplan zur Gleichstellung von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt
vor. "Zum ersten Mal bekennt sich die gesamte Bundesregierung zur
Gleichstellung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt. Die Verringerung der
Einkommensschere und die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie
werden zentrale Themen im Nationalen Aktionsplan zur Gleichstellung
sein", so Heinisch-Hosek.  
Die beiden Ministerinnen kamen überein, sich in Zukunft enger zu 
vernetzen und Themen miteinander auszutauschen. "Gerade in der
Frauenpolitik ist es besonders wichtig, voneinander zu lernen und
Best Practice Beispiele aus anderen Ländern kennenzulernen", schloss
die Frauenministerin.
Rückfragehinweis:
   Rückfragehinweis: 
   Mag. Dagmar Strobel
   Pressesprecherin der Bundesministerin Gabriele Heinisch-Hosek  
   Tel: (01) - 53115 - 2149
   E-Mail: dagmar.strobel@bka.gv.at
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