- 11.05.2009, 12:41:05
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Lichtenecker: 100.000 Arbeitsplätze durch weltweite Investitionen in Ökoenergie in Österreich
Anschober: Österreich steht vor einr historischen Chance - Ökoenerigexportoffensive wird in OÖ gestartet und sollte bundesweit kommen
Wien (OTS) - "Die Investitionen in Erneuerbare Energien und
Energieeffizienz sind die größte Chance für den österreichischen
Arbeitmarkt: Nützt Österreich die Chance der vielen erfolgreichen
Unternehmen in der Ökowirtschaft durch eine Exportoffensive und einem
starken Heimmarkt werden 100.000 Arbeitsplätze bis 2020 geschaffen",
erklärt die Wirtschaftssprecherin der Grünen, Ruperta Lichtenecker.
Die Bekämpfung der Klimakrise, die beginnende Verknappung von Öl und
Kohle und die damit einhergehenden Preissteigerungen sowie die
wachsende Abhängigkeit von den Öl- und Gaslieferländern machen
weltweit eine Umstellung der Energieerzeugung und Energieverwendung
auf Energieeffizienz und Erneuerbare Energieträger notwendig.
"Dadurch wird in den nächsten Jahren der größte neue Wirtschaftsmarkt
entstehen", so Lichtenecker. Global gesehen wird mit einem
zusätzlichen Marktvolumen bis 2020 mit 1.500 Mrd. Euro gerechnet.
"Die Bundesregierung muss nun endlich die Chancen für die
österreichischen Unternehmen erkennen und optimale Rahmenbedingungen
für die Ökoenergieunternehmen schaffen, damit die Firmen den
internationalen Ökoenergieboom nutzen können", fordert Lichtenecker.
Während in vielen Wirtschaftsbereichen aufgrund der Finanzkrise große
Probleme auftreten und Arbeitsplätze abgebaut werden, legt die
Beschäftigung in der Ökowirtschaft massiv zu - Oberösterreich ist ein
ausgezeichnetes Beispiel dafür. Bei einer einwöchigen
Wirtschaftsdelegationsreise durch die USA konnte der
oberösterreichische Energielandesrat Rudi Anschober den Boden für den
Sprung heimischer Ökoenergiefirmen in den Hoffnungsmarkt USA
aufbereiten. "Bereits in den nächsten Monaten werden die ersten
Firmen mit dem Verkauf in den USA beginnen und damit viele neue
Arbeitsplätze in Österreich schaffen. Aber nicht nur in
Oberösterreich gibt es zahlreiche Firmen die von dem boomenden
Ökoenergiemarkt profitieren, sondern in ganz Österreich gibt es
erfolgreiche Ökoenergie-Unternehmen", erläutert Anschober, der
darüber informiert, dass Oberösterreich bereits im Juni eine eigene
oö.Ökoenergieexportoffensive startet.
Die österreichischen Ökoenergieunternehmen müssen beim Aufbau ihres
Exports in die USA und in andere Märkte außerhalb der EU möglichst
effizient unterstützt werden, denn besonders beim Marktzutritt gibt
es Barrieren. Ruperta Lichtenecker und Rudi Anschober fordern u.a.
konkret acht Millionen Euro die Internationalisierungsoffensive: eine
Konzentration der Forschungsschwerpunkte in Energieeffizienz und
Erneuerbaren Energien, die Schaffung eines Österreich weiten
Ökoenergie-Cluster, eine Ausbildungsoffensive durch das AMS zur
Sicherung der Qualifizierung der zusätzlichen MitarbeiterInnen der
Ökoenergieunternehmen, z.B. SolarteurInnen und eine Unterstützung bei
Zertifizierungs- und Typisierung von Produkten für den jeweiligen
Markt."Die neuen krisensicheren Arbeitsplätze sind grün und daher
braucht Österreich dringend ein neues Ökostromgesetz nach dem
erfolgreichen Erneuerbaren Energien Gesetz in Deutschland, ein
konsequentes Investieren aller Energieversorger und Energiekonzerne
in Energieeffizienz und Erneuerbare Energien", fordert Lichtenecker
die Regierung auf, endlich zu handeln.
Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]
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