• 11.05.2009, 10:27:18
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Förderung des technisch-wissenschaftlichen Nachwuchses

Österreichischer Verband für Elektrotechnik vergibt Preise in der Höhe von 20.000,- Euro

GIT-Präsident Dipl.-Ing. Helmut Leopold (Mitte) im Kreise der GIT-Preisträger

Wien (OTS) - Im Rahmen seiner Generalversammlung im Technischen
Museum Wien kürte der Österreichische Verband für Elektrotechnik
(OVE) am 7. Mai 2009 die Träger der GIT- und OGMA-Preise. Die drei
Fachgesellschaften des OVE - GIT Gesellschaft für Informations- und
Kommunikationstechnik, OGMA Gesellschaft für Mess- und
Automatisierungstechnik sowie OGE Gesellschaft für Energietechnik
zeichnen jährlich erfolgreiche Projektarbeiten an HTLs sowie
Diplomarbeiten und Dissertationen aus. Insgesamt schütteten die
OVE-Fachgesellschaften über 20.000,- Euro an Preisgeldern aus.

Brücke zwischen Ausbildung, Forschung und Industrie

"Damit sich Österreich an der Innovationsspitze in Europa
positioniert, muss nicht nur eine ausgezeichnete
Forschungsinfrastruktur vorhanden sein, es bedarf auch des
technischen Nachwuchses, der sich durch Innovationsgeist und
Leistungsfähigkeit für eine industrielle Umsetzung auszeichnet", so
umreißt GIT-Präsident Dipl.-Ing. Helmut Leopold, Austrian Research
Centers GmbH - ARC (das zukünftige AIT - Austrian Institute of
Technology), die Motivation seiner Fachgesellschaft zur Förderung
junger Akademiker im Bereich der Informations- und
Kommunikationstechnik.

"Der OVE und seine Fachgesellschaften fördern gezielt den
technischen Nachwuchs und bilden somit eine Brücke zwischen
Ausbildung, Forschung und Industrie", ergänzte GIT-Vizepräsident
Dipl.-Ing. Oliver Schmerold, Alcatel-Lucent Austria AG.

Ausgezeichnete Dissertationen und Diplomarbeiten

Alle von der GIT ausgezeichneten Arbeiten liefern wesentliche
Impulse zu einer verbesserten Datenübertragung. Prämiert wurden die
Dissertationen von Dipl.-Ing. Dr. Franz Fidler von der TU Wien für
den bemerkenswert neuen Ansatz zur Übertragung von sehr großen
Datenmengen durch optische Übertragung über den Wolken, Dipl.-Ing.
Dr. Wolfgang Karner für seine Konzepte zur Verbesserung der Qualität
für Video-Übertragung in UMTS-Netzen, Dipl.-Ing. Dr. Klemens
Freudenthaler und Dipl.-Ing. Dr. Nicolai Czink jeweils für ihre
Arbeiten zur Erhöhung der Datenraten in Wireless-Netzen durch die so
genannte MIMO-Technik, die die Verwendung von mehreren Antennen zur
Datenübertragung ermöglicht.

In der Kategorie Diplomarbeiten gingen die begehrten GIT-Preise an
Dipl.-Ing. Alexander Jung, TU Wien, für seine Arbeit über "Link Error
Analysis and Modelling for Cross-Layer Design in UMTS-Netzen", an
Dipl.-Ing. Martin Jahn, Johannes Kepler Uni Linz, für den Bau eines
Prototypen zur Messung von Distanzen durch Radartechnik und erste
Schritte zu einer marktfähigen Produktentwicklung. Dipl.-Ing. Perica
Jurcevic, TU Wien, wurde für seinen Beitrag über neue Konzepte zur
Verbesserung der Leistungsfähigkeit zur Datenübertragung in
Glasfasern ausgezeichnet, Dipl.-Ing. Günter Reise für einen weiteren
Beitrag im Bereich der MIMO-Technik.

Innovative Projekte in der Mess- und Automatisierungstechnik

Auch die Österreichische Gesellschaft für Mess- und
Automatisierungstechnik (OGMA) zeichnet junge Techniker und Forscher
aus, welche durch ihre Arbeiten einen besonderen Beitrag zum
nationalen Innovationsprozess leisten.

Die OGMA prämierte die Dissertation von Dipl.-Ing. Dr. Stefan
Johann Rupitsch, Uni Linz, zur "Entwicklung eines hochauflösenden
Ultraschall-Mikroskops für den Einsatz in der zerstörungsfreien
Werkstoffprüfung". Mit Dipl.-Ing. Dr. Rosemarie Velik, TU Wien, wurde
eine Dissertantin geehrt, die jüngst ihr Studium Sub Auspiciis
Praesidentis abgeschlossen hatte. In ihrer Arbeit entwickelte sie ein
bionisches Modell für eine menschenähnliche Maschinenwahrnehmung.

Neben der Diplomarbeit von Dipl.-Ing. Stefan Kalchmair, TU Wien,
zur verbesserten Bilddarstellung in der Ultramikroskopie wurde auch
eine HTL-Projektarbeit mit dem OGMA-Preis gewürdigt: Mario Ramminger
und Markus Kicker von der HTBLA Weiz entwickelten für ihre Arbeit
einen Prüfstand für E-Antriebe mit Präzisions-Leistungsanalysator.

Aktuelle Ausschreibung noch bis zum 1. August

Einreichungen für die aktuelle Ausschreibung der Preise der
OVE-Gesellschaften GIT, OGMA und OGE sind bis zum 1. August 2009
möglich. Alle Arbeiten werden von einer hochkarätig besetzten Jury
mit Vertretern aus Wissenschaft und Industrie beurteilt. Weitere
Details finden sich auf der OVE-Homepage unter
http://www.ove.at/gesellschaften/preise/.

Über den OVE

Der Österreichische Verband für Elektrotechnik (OVE) repräsentiert
alle Bereiche der Elektrotechnik und Informationstechnik und vertritt
die Interessen seiner Mitglieder sowie der gesamten Branche auf
nationaler und internationaler Ebene. Seine Kerngebiete sind die
elektrotechnische Normung, die Zertifizierung, die Blitzortung und
Blitzforschung sowie die fachliche Aus- und Weiterbildung. Der OVE
ist der offizielle österreichische Vertreter bei IEC und CENELEC, den
internationalen und europäischen Normungsorganisationen für die
Elektrotechnik. Der OVE steht für die Förderung der Wissenschaft, die
Vertretung des Berufsstandes des Elektrotechnikers und für die
Sicherheit von elektrotechnischen Anwendungen. Die Aktivitäten seiner
Fachgesellschaften dienen dem Erfahrungsaustausch, dem Aufbau von
Expertennetzwerken und der Imagebildung.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:

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   Geschäftsstelle Graz
   Mag. Jutta Ritsch
   Krenngasse 37/5, 8010 Graz
   Tel.: +43 316 873-7919
   Fax: +43 316 873-7917

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