• 11.05.2009, 09:00:00
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Aufklärungsoffensive der Österreichischen Tierärztekammer: Zeckengefahr betrifft auch Katzen und Hunde! - BILD

Zecken übertragen Krankheiten!

Wien (OTS) - Nicht nur die Österreicher selbst, auch ihre liebsten
Haustiere sind der jährlichen Zeckengefahr ausgesetzt. Die kleinen
Blutsauger tragen viele Erreger in sich, die nicht nur beim Menschen
erhebliche Erkrankungen auslösen können.

Tierärzte raten: Antiparasitenmittel wie Spot-on-Präparate,
"medizinische" Halsbänder oder Impfungen schützen!

Die Österreichische Tierärztekammer führt gemeinsam mit dem
Institut für Parasitologie der Veterinärmedizinischen Universität
Wien und mit Unterstützung der Pharmafirmen eine Aufklärungsoffensive
zum Schutz vor Zecken- und Stechmückenbefall durch.

Im Frühjahr lauern die Zecken im Gestrüpp, hohen Gras, im
Unterholz, aber auch in Parks oder Gärten ihren potentiellen Wirten
wie Hund oder Katze auf und übertragen mit ihrem Biss verschiedene
Krankheitserreger auf die Haustiere.

Die wichtigsten durch Zecken übertragenen Erkrankungen sind
mittlerweile in Österreich die Infektionskrankheiten Babesiose und
Borreliose, die Anaplasmose sowie FSME
(Frühsommer-Meningo-Enzephalitis ist gleich Gehirnhautentzündung).

Bedenklich ist auch, dass einige "exotische" Erreger bereits in
Österreich vorkommen. Es gibt auch hierzulande Parasiten, die durch
infizierte Tiere eingeschleppt wurden. In wärmeren Gebieten
(Burgenland bis Mittelösterreich) gelten diese bereits als heimisch.
Als stark gefährdete Gebiete gelten in Österreich das Burgenland und
die Südoststeiermark, das nördliche Oberösterreich, Teile von
Niederösterreich und Salzburg. Informationen hat Ihr Tierarzt.

Die Gesundheit von Hund & Katz erhalten und den Menschen schützen
kann man vor allem durch Vorbeugung: Greifen Sie zu
Antiparasitenmitteln wie Spot-on-Präparaten, "medizinischen"
Halsbändern oder lassen sie Ihr Haustier impfen. Grundsätzlich
sollten Antiparasitenmittel so lange angewendet werden, solange die
Plagegeister aktiv sind - in vielen Regionen also inzwischen das
ganze Jahr.

Tierhalter sollten sich gut überlegen, ob sie ihren Liebling auf
Reisen in südliche Länder mitnehmen. Vor Reiseantritt ist eine
Beratung durch Ihren Tierarzt über die dort herrschenden
"Ansteckungsgefahren" empfehlenswert, um schützende Vorbeugemaßnahmen
zu treffen. Besondere Vorsicht ist auch bei tierischen
"Findelkindern" aus dem Ausland geboten, die unbedingt auf die
typischen "Reiseerkrankungen" untersucht werden sollten. Fragen Sie
Ihren Tierarzt!

Dr. Sonja Huber-Wutschitz
2. Vizepräsidentin der Österreichischen Tierärztekammer

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:
Österreichische Tierärztekammer
1010 Wien, Biberstraße 22 / 4
Tel.: 01/512 17 66
E-Mail: [email protected]

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