• 06.05.2009, 10:03:08
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MAK auf der VIENNAFAIR

Gelebte Kunst und Raum für Visionen

Wien (OTS) - Das MAK - Österreichisches Museum für angewandte
Kunst / Gegenwartskunst ist aufgrund des großen Erfolgs in den
vergangenen beiden Jahren auch heuer mit einem Stand auf der
Kunstmesse VIENNAFAIR vertreten. Aus diesem Anlass lud das MAK den
Aktionskünstler Julius Deutschbauer ein, eine künstlerische
Intervention zu entwickeln. Deutschbauer beschäftigt sich seit
mehreren Jahren mit Fragen zur Politik, insbesondere der
Kulturpolitik, der Sprache und den Medien. Er selbst sieht sich vor
allem als Plakat-"Künstler".

"Interviewmaschine" - so der Titel der Installation - fordert den
Besucher vorerst visuell auf, sich mit den Visionen des MAK
auseinanderzusetzen. Auf fünf Plakaten sind zukünftige Projekte des
Museums abgebildet. Sie wurden von Deutschbauer zu dem zentralen
Thema des diesjährigen Auftritts bei der VIENNAFAIR, der Feasibility
Study "MAK über Wien. Reparatur, Intervention und Erweiterung"
(erstellt im Februar 2009 von Embacher Wien im Auftrag von Peter
Noever, Direktor MAK) konzipiert. Zwei der Plakate werden für den
Kunstmessebesucher zur freien Entnahme aufliegen.

Die Präsenz auf der VIENNAFAIR soll deren Besucher mit dem
Selbstverständnis des MAK als Ort des Experiments, als Umschlagplatz
für zeitgenössische Kunst, konfrontieren. Das MAK sucht den Dialog,
hinterfragt bestehende Kunstkonzepte und definiert neue Kunsträume.
Deutschbauer schlüpft in die Rolle eines "Interviewers" und wird auf
der Messe Besucher befragen. Als Grundlage dienen die Sujets der
Plakate: MAK-Terminal, MAK-Plattform, das Projekt CAT - Contemporary
Art Tower.

Die Anforderungen an das MAK haben sich seit der Generalsanierung
vor nahezu 20 Jahren grundlegend geändert. Im MAK-Gebäude Stubenring
sollen ein Zentrum für Architektur und neue Ausstellungsflächen für
die Sammlung des 20. und 21. Jahrhunderts für Architektur, Kunst und
Design entstehen. Die MAK-Plattform soll ein elementares
Verbindungsstück der Stadtachse Innere Stadt-Wien Mitte werden.
Mit dieser urbanen Oberfläche bei der Stubenbrücke - über den
Wienfluss gebaut - entsteht ein neuer Öffentlichkeitsraum sowie
Depotflächen für eine der bedeutendsten Kunstbibliotheken.
Der MAK-Terminal, integraler Bestandteil und urbaner Abschluss der
Freizeitmeile Donaukanal, wertet die Attraktivität des Wien-Deltas
maßgeblich auf und setzt der Kunst ein städtebauliches Zeichen. Der
Gefechtsturm im Arenbergpark und das MAK-Gegenwartskunstdepot sollen
im Zuge des Projekts CAT - Contemporary Art Tower in ein Zentrum für
zeitgenössische Kunst transformiert werden und als Entstehungsort für
eine einzigartige Sammlung des 21. Jahrhunderts fungieren.

Pressefotos stehen unter www.MAK.at/presse zum Download bereit.

Rückfragehinweis:

Presse MAK
   Monika Meryn (Leitung)
   Olivia Harrer
   Christiane Vogl
   Tel.: (++43-1) 711 36-229
   Fax:  (++43-1) 711 36-227
   mailto:[email protected]
   http://www.mak.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MAK

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