• 29.04.2009, 12:18:05
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Botschaft aus der Mülltonne - Gib mir den Rest!

PERNKOPF: Mülltrennung in Wohnhausanlagen muss verbessert werden!

im Bild v.l.n.r. Präsident Dir. Alfred Weidlich, Abfallwirtschaftsverein NÖ,Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf mit Mitarbeitern des Abfallwirtschaftsverbandes Schwechat

St. Pölten (OTS) - "Abfälle zu trennen ist eine ganz persönliche
Aufgabe mit Auswirkungen auf die gesamte Gesellschaft. Leider ist die
Trennmoral besonders in Wohnhausanlagen rückläufig. Verstärkte
Information und das Bewusstmachen persönlicher Sparpotentiale soll
den negativen Kreislauf stoppen", erklärt Umweltlandesrat Dr. Stephan
Pernkopf.

Die meisten niederösterreichischen Wohnhausanlagen haben 1.100
Liter große "Schatzkisten" in ihren Müllräumen stehen -
Restmüllcontainer, deren Inhalt bis zu einem Drittel des Volumens
verwertbar wäre: Glas, Papier, Kunststoffflaschen, Metalle,
Lebensmittel und manches mehr... Bei einer prominent besetzten
Veranstaltung in Schwechat stand die Mülltrennung in Wohnhausanlagen
im Mittelpunkt des Interesses der zahlreichen Anwesenden!

Abfallverband Schwechat informiert in Wohnhausanlagen

Das Team des Abfallverbandes Schwechat setzt einen Informations-
und Beratungsschwerpunkt in allen 15 Gemeinden. Dabei wird jeweils
eine Wohnhaus-anlage pro Gemeinde ausgewählt. Es findet vor den
anwesenden BewohnerInnen eine Schaumüllsortierung statt, und dabei
werden zwanglose Gespräche, die natürlich auch Mülltrennung und
Abfallvermeidung zum Inhalt haben, geführt. "Gib mir den Rest - alles
andere ist wertvoll und teuer!" lautet das Motto des
Veranstaltungsreigens. Sowohl Verbandsobmann Vize-Bgm. Gerhard
Frauenberger als auch Geschäftsführer Jürgen Maschl und
Abfallberaterin DI Monika Kirchmeyer sind bei allen Terminen dabei.

So auch bei einer Veranstaltung in der Schwechater Gladbeckstraße,
wo sich zusätzlich noch zahlreiche Ehrengäste unter das Publikum
mischten. Umweltlandesrat Dr. Stephan Pernkopf, RegR Alfred Weidlich,
Präsident des NÖ Abfallwirtschaftsvereins, Schwechats Bürgermeister
NR Hannes Fazekas und DI Felicitas Schneider von der Universität für
Bodenkultur (BOKU) trafen sich mit Verbandsobmann Vize-Bgm. Gerhard
Frauenberger zu einer Podiumsdiskussion über "Perspektiven zur
Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen aus
Wohnhausanlagen".

Wer will, der kann!

In durchschnittlichen Handelsgeschäften liegen mehrere tausend
verschiedene Artikel in den Regalen. Zielstrebig wählen mündige
KonsumentInnen aus immer mehr Angebot ihren Einkauf aus. Die richtige
Trennung der nach Gebrauch oder Verbrauch verbleibenden Abfälle wird
aber offensichtlich immer schwieriger - obwohl es bei den
aufgestellten Mülltonnen in Niederösterreich maximal sechs bis sieben
Möglichkeiten gibt. Wer sich da statt für ALTPAPIER, ALTGLAS,
BIOTONNE etc. unnötigerweise zu schnell und zu oft für die
Restmülltonne entscheidet, hat im wahrsten Sinne des Wortes
"verloren"!

Mülltrennung ist sinnvoll und wirtschaftlich

Entgegen hin und wieder auftauchenden Vermutungen werden getrennte
Abfälle in Niederösterreich bei der Entsorgung nicht wieder
"zusammengeworfen". So sind etwa getrennt gesammeltes Papier, Metalle
und auch Kunststoffflaschen qualitativ hochwertige Rohstoffe, die von
der Industrie wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt
werden. Auch die Verwertung von Bioabfällen zu Kompost oder Biogas
ist Teil eines funktionierenden Kreislaufes.

Gerade in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten, wo jeder Euro
gebraucht wird, lohnt es sich, die positiven Auswirkungen einer
funktionierenden Mülltrennung nachzurechnen. Die vom Abfallverband
Schwechat bis jetzt untersuchten Wohnhausanlagen könnten pro Haushalt
und Jahr 72 Euro alleine durch die korrekte Mülltrennung sparen:
"Rechnet man hier noch die 210 Euro dazu, die jeder NÖ
Wohnhausanlagen-Haushalt für in den Müll geworfene Lebensmittel
aufwendet, kommt man auf ein beachtliches Sparpotenzial von gut 280
Euro pro Wohnung und Jahr!" sagt RegR Alfred Weidlich, Präsident des
NÖ Abfallwirtschaftsvereins.

Weitere Infos auf www.abfallverband.at

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:
Mag. Christian Beck
NÖ Abfallwirtschaftsverein
3109 St. Pölten, Rennbahnstraße 29b
Tel. +43 (0)2742/23 00 60
E-Mail: [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AWV

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