• 28.04.2009, 14:45:43
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Pillen, Tabletten, Dragees - warum weniger manchmal mehr ist - AUDIO

Baierbrunn (OTS) - Die moderne Medizin ist ein wahrer Segen für
die Menschheit. Wir werden immer älter und bleiben dabei auch noch
gesund. Doch die Medaille hat auch eine Kehrseite: mancher muss so
viele Pillen und Tabletten schlucken, dass er dabei die Übersicht
verliert. Drei Medikamente täglich nehmen ältere Menschen
durchschnittlich ein, viele sogar noch mehr. Daraus kann leicht ein
gefährlicher Pillen-Cocktail werden, sagt Hans Haltmeier,
Chefredakteur der Apotheken Umschau:

O-Ton, 17 sec.
"Viele ältere Menschen haben ja mehrere Krankheiten gleichzeitig und
gehen deshalb auch zu mehreren Ärzten, die dann aber nicht immer über
alle bereits verordneten Medikamente Bescheid wissen. Das kann dann
gefährlich werden, weil Medikamente haben ja auch Neben- und
Wechselwirkungen."

Dass ältere Menschen häufiger krank sind und mehr Medikamente
brauchen ist klar. Sie haben aber auch aus anderen Gründen oft
Probleme mit ihren Tabletten:

O-Ton, 24 sec.
"Es gibt schon spezielle Probleme, die sich bei älteren Menschen
ergeben. Zum Beispiel, dass die Dosierung für sie oft nicht optimal
ist, denn häufig wird das Körpergewicht außer acht gelassen. Ein
anderer Punkt ist die Verpackung, oftmals kommt man schlecht
überhaupt an die Tabletten ran. Und Tabletten müssen oft aufgeteilt
werden und das Teilen der Tabletten ist oft auch sehr schwierig."

Patienten, die mehrere Medikamente nehmen, sollten sich -
gemeinsam mit ihrem Hausarzt - einen Überblick verschaffen:

O-Ton, 21 sec.
"Die sollten sich mit dem Hausarzt zusammensetzen und eine Liste
aller Inhaltsstoffe und Medikamente zusammenstellen und zwar auch der
nicht rezeptpflichtigen Medikamente. Der Arzt kann dann feststellen,
welche Präparate vielleicht überflüssig sind oder wo sich ungünstige
Wechselwirkungen ergeben. Man kann sich aber natürlich mit diesen
Fragen auch an seinen Apotheker wenden."

Die Liste mit den Medikamenten sollte man dann möglichst dabei
haben, wenn man zum Arzt oder ins Krankenhaus geht, schreibt die
Apotheken Umschau. Auf diese Weise trägt man selbst dazu bei, dass
die Tabletten das bewirken, was sie sollen: uns gesund machen.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt
bitte an [email protected].

Audio(s) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Audio
Service, sowie im OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at .

Rückfragehinweis:

Ruth Pirhalla
   Tel. 089 / 744 33 123
   Fax 089 / 744 33 459
   E-Mail: [email protected]
   www.gesundheitpro.de
   www.wortundbildverlag.de

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