• 28.04.2009, 13:06:05
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Jahrhundertprojekt Katschbergtunnel fertig gestellt

LH Dörfler: Mit zweiter Röhre staufrei und sicher nach Kärnten - Enorme wirtschaftliche Aufwertung Kärntens

Klagenfurt (LPD) - Nach vierjähriger Bauzeit und genau zehn Jahre
nach der Horror-Karambolage von 1999, bei der zwölf Menschen ihr
Leben lassen mussten, wird das Jahrhundertprojekt Katschbergtunnel am
kommenden Donnerstag, als modernes, zweiröhriges Tunnelsystem in
Betrieb genommen. "Der Vollausbau dieses Tunnels ist
verkehrspolitisch nicht nur Österreichweit sondern auch international
von Bedeutung", betonte heute, Dienstag, Straßenbaureferent
Landeshauptmann Gerhard Dörfler. Das Bundesland Kärnten erwartet sich
durch den Vollausbau vor allem wirtschaftliche und touristische
Impulse. Zudem sorgt der Vollausbau für eine bessere Erreichbarkeit
Kärntens und damit für eine volle Anbindung an den Süddeutschen Raum.
Besonders stolz ist der Landeshauptmann auf die Durchführung dieses
Jahrhundertprojektes, anbetracht der vielen politischen Widerstände.
"Die zweite Katschbergröhre ist die Ader für die Wirtschaft Kärntens.
Kärnten baut statt Kärnten staut", so Dörfler.

Stolz ist Dörfler auch auf die Umweltentlastungsmaßnahmen.
Umfassende Lärmschutzmaßnahmen schonen Umwelt und Anrainer. Ingesamt
wurden rund 70.000 Quadratmeter an Lärmschutzwänden errichtet. Auf
der Einhausung Trebesing ist sogar ein Spielplatz entstanden.
"Blockabfertigung, kilometerlange Staus und stundenlange Wartezeiten
gehören ab Donnerstag der Vergangenheit an. Kärnten wird attraktiver
denn je", unterstrich Dörfler.

Der Bau von zweiten Tunnelröhren bildet das nachhaltig wirksamste
Mittel, um die Verkehrsrisiken im Tunnel zu minimieren. "Beim Bau
wurde den modernsten Sicherheitsstandards entsprochen", unterstrich
Dörfler. Mit dem zweiröhrigen Ausbau des Katschbergtunnels wurde
insbesondere die Möglichkeit zur Selbstrettung und Hilfeleistung im
Anlassfall optimiert. Denn nun stehen insgesamt 22 Querverbindungen
zwischen den beiden Tunnelröhren zur Verfügung, was einen maximalen
Fluchtwegabstand von weniger als 300 Meter ergibt. Im Tunnel wurden
auch Notrufnischen errichtet, von denen ein Notruf zur
Überwachungszentrale abgesetzt bzw. mittels Warnknöpfen ein Brand
oder sonstiger Schadensfall gemeldet werden kann. Der Feuerwehr steht
über die gesamte Tunnellänge mit einem maximalen Abstand von 150
Meter ein durchgängiges Hydrantensystem für die Löschwasserentnahme
zur Verfügung. "Der voll ausgebaute Katschbergtunnel gehört nunmehr
zu den sichersten Tunnels in Europa", so der Landeshauptmann.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at

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