• 27.04.2009, 17:41:59
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LHStv. Uwe Scheuch: Umfassende Bildungsdiskussion bei "Kärntner Schulgipfel"

Bildungsreferent erfreut über Bereitschaft zu Reformen

Klagenfurt (OTS) - Zu einem "Kärntner Schulgipfel" lud heute,
Montag, der Kärntner Bildungsreferent LHStv. Dipl. Ing. Uwe Scheuch
anlässlich des aktuellen Streits auf Bundesebene. Teilgenommen an
diesem Gipfel haben die Schüler- Lehrer- und Elternvertreter der
unterschiedlichen Schultypen, die führenden Vertreter des
Landesschulrates (Präsidentin und Inspektoren), die zuständige
Schulbehörde des Landes sowie die Fraktionssprecher aller Parteien im
Landesschulrat. "Dieses Zusammentreffen auf breiter Basis war
notwendig, um nach dem unerträglichen Streit auf dem Rücken der
Betroffenen den Status Quo zu eruieren und Maßnahmen für den
Schulbereich in Kärnten umfassend zu diskutieren. Alle Teilnehmer
haben diese österreichweit einzige Initiative für einen solchen
Schulgipfel begrüßt", erklärte Scheuch im Anschluss.

Der Landesschulreferent zeigte sich erfreut über die grundsätzliche
Bereitschaft der Lehrerschaft, über Veränderungen und Reformen zu
diskutieren. Scheuch hat in diesem Zusammenhang vorgeschlagen, die
fünf schulautonomen Tage beizubehalten und dafür die letzte
Sommerferienwoche zu streichen. "Diese freien Tage sollen für alle
Schulen in Kärnten einheitlich verordnet werden. Diese Harmonisierung
der schulfreien Tage wurde insbesondere von den Elternvertretern
begrüßt", berichtete Scheuch. Auch die Abhaltung der Nachprüfungen
bereits in der letzten Ferienwoche wurde ausführlich besprochen und
stieß auf große Zustimmung.

Weiters kündigte Scheuch an, dass die Teilnehmer des Schulgipfels
mehrmals pro Jahr zusammentreffen werden. "Ich werde auch an den Bund
herantreten, damit auch auf Bundesebene ein Schulpartnerbeirat nach
Kärntner Vorbild eingerichtet wird", so der Kärntner Schulreferent.

Verständnis äußerte Scheuch für die Forderung der Lehrervertreter
nach einer einheitlichen Stundenverpflichtung für alle Schultypen.
"Wir werden dieses Thema weiter erörtern und auch in diesem Bereich
mit dem Bund Gespräche führen."

"Der heutige Schulgipfel hat gezeigt, dass bei allen Teilnehmern der
Wunsch nach einer breiten Bildungsdiskussion ohne ständige
Streitereien und Gehässigkeiten groß ist. Das Land Kärnten kommt
diesem Wunsch nach und wird auch in Zukunft seine eigene Linie
herausstreichen und Lösungen im Sinne aller Betroffenen Schüler,
Lehrer und Eltern erarbeiten", so Scheuch.

Rückfragehinweis:
Büro LHStv. Uwe Scheuch

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