• 24.04.2009, 13:32:02
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Amon: Gratulation, dass sich Schüler so massiv in ihre eigenen Angelegenheiten einmischen

Ult: Bildungsministerin soll endlich mit allen Schulpartnern zu
gemeinsamen Gesprächen zusammenkommen =

Wien, 24. April 2009 (ÖVP-PK) Zu den heutigen, zum
überwiegenden Teil friedlichen Demonstrationen tausender
Schülerinnen und Schüler sagte ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner
Amon, dass dies ein „beeindruckendes Signal der Schülerinnen und
Schüler gewesen ist, sich in ihre eigenen Angelegenheiten
einzumischen. Es straft auch all jene Lügen, die ständig behaupten,
junge Menschen würden sich nicht für Politik interessieren. Das
Gegenteil ist der Fall und das ist grundsätzlich positiv zu
bewerten“, so Amon. Amon erwartet sich seitens der
Bildungsministerin die Klarstellung, dass die Fehlstunden aufgrund
der Teilnahme an den Demonstrationen entschuldigt seien, hielt
jedoch gleichzeitig fest, dass jegliche Formen von
Sachbeschädigungen nicht zu tolerieren seien. ****

Absolut negativ bewertete Amon die Vorgehensweise vom Leiter
des BIFIE, DDr. Günter Haider, der mit dem Wissen der
Unterrichtsministerin „engagierten Schülervertretern mit
Millionenklagen droht“. Wenngleich diese Klagsdrohungen
erfreulicherweise vom Tisch seien, bleibe „dennoch die Frage offen,
was vom einem Leiter eines Bundesbildungsforschungsinstitutes zu
halten ist, der bei einer kritischen Aktion von Schülervertretern
sich nur mit dem Strafrichter zu helfen weiß“, kritisierte Amon.

Zur Diskussion rund um die schulautonomen Tage forderte Amon
die Unterrichtsministerin auf, „endlich einmal in konstruktive
Gespräche mit allen Schulpartner einzutreten, um nicht permanent
den Eindruck zu erwecken, die einen gegen die anderen ausspielen zu
wollen“. Es wäre daher nicht nur hilfreich, sondern dringend
notwendig, sich mit allen Beteiligten an einen Tisch zu setzen und
nicht nur über Vorgänge zu informieren, „um dann in der
Öffentlichkeit zu behaupten, es seien ohnehin alle eingebunden“, so
der ÖVP-Bildungssprecher weiter. Diese Vorgehensweise sei im Sinne
eines partnerschaftlichen Dialoges und eines konstruktiven Klimas
zwischen den Schulpartnern unabdingbar.

Zum vorgeschlagenen Lösungsansatz in der Frage der
schulautonomen Tage sei anzumerken, dass „dieser Ansatz für uns als
ÖVP in Ordnung geht, wenn er von allen Schulpartnern akzeptiert und
getragen wird, zumal die Frage der schulautonomen Tage schon bisher
eine Angelegenheit der Schulpartner war“, schloss Amon.

Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at

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