- 23.04.2009, 12:38:40
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Theater in der Josefstadt präsentiert Spielplan 2009/10
"Der blaue Engel", "Jugend ohne Gott" und "Aus Liebe" - Appell an Subventionserhöhungen für ambitioniertes Programm
Wien (OTS) - Herbert Föttinger, künstlerischer Leiter des Theater
in der Josefstadt präsentierte heute, Donnerstag, den Spielplan für
2009/2010. Gemeinsam mit dem kaufmännischen Direktor, Alexander Götz,
wurden auch die Budgetsituation, die Spielzeit 2007/08 und die
Zukunft des traditionsreichen Hauses angesprochen.
"Der blaue Engel" und oscarprämierter Drehbuchautor
Mit der Uraufführung "Der blaue Engel" startet das Theater am
17. September in die neue Saison. Bei der Koproduktion mit den
Bregenzer Festspielen führt Föttinger Regie und freut sich über die,
mit Erwin Steinhauer und Katharina Straßer "perfekte Besetzung". Mit
"Jugend ohne Gott" wird am 26. November ein Stück von Ödön von
Horvath, das von Christopher Hampton für die Josefstadt adaptiert
wurde, uraufgeführt. Der Drehbuchautor wurde 1989 für sein Drehbuch
zu "Gefährliche Liebschaften" mit dem Oscar ausgezeichnet. Hampton
beschreibt das Theater in der Josefstadt als "eines der schönsten
Theater, die ich je gesehen habe". Er freue sich, seine "alte
Freundschaft" mit Horvath neu zu beleben. Mit Konstatin Wecker wurde
man auch für die Bühnenmusik erfolgreich fündig. Ein weiteres
Highlight erwartet die Besucher am 18. März 2010 mit Peter Turrinis
"Aus Liebe". Der mit "Rozznjogd" (1971) bekannt gewordene
österreichische Drehbuchautor schrieb ein neues Stück über das Töten.
Was bewegt Menschen "sich eine Axt zu kaufen und zu töten", ist
Turrinis Ansatz für "Aus Liebe". In den Kammerspielen heißt es ab 10.
September "Sugar - Manche mögen´s heiß". Für das Musical konnte
Mirjam Weichselbraun als Hauptdarstellerin sowie Ramesh Nair als
Choreograf gewonnen werden.
Budgetsituation angespannt
Mit einer durchschnittlichen Besucherauslastung von 84,90
Prozent und einem Gesamtumsatz von 7.565.012 Euro habe man 2007/08
die Vorjahresergebnisse noch übertroffen. 20.000 Abonnenten würden
Föttingers "Mut zur Veränderung" recht geben. Derzeit sei die
Besucherzahl mit 81,45 Prozent gegenüber dem Vorjahr (84,90 Prozent)
leicht rückläufig, so der kaufmännische Direktor. Laut Götz ist die
Budgetsituation für 2009/10 aufgrund der kollektivvertraglichen
Erhöhungen "äußerst angespannt". Eine Erhöhung der Subventionen sei
für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebes unumgänglich.****
(Schluss) bon
Achtung: Zu dieser Meldung ist demnächst eine
Bildberichterstattung geplant. In einer OTS-Aussendung wird auf die
online-Abrufbarkeit noch hingewiesen.
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