• 03.04.2009, 14:42:45
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Goach-Protest:"Lassen AK nicht für Parteipolitik einspannen"

AK beurteilt jede Regierung daran, was sie für Arbeitnehmer tut

Klagenfurt (OTS) - Gegen den Versuch, die Arbeiterkammer für
parteipolitische Zwecke einzuspannen, protestiert AK-Präsident
Günther Goach in einer Reaktion auf das heutige Pressegespräch des
BZÖ: "Wenn orange Politiker, die weder Arbeitnehmervertreter sind
noch bei der AK-Wahl gewählt werden können, Parteipolitik in die AK
tragen wollen, wehre ich das entschieden ab!"
"Die Arbeiterkammer gehört den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
und keiner politischen Partei", sagt Goach in einer Reaktion auf ein
Pressegespräch des BZÖ, bei dem LHStv. Uwe Scheuch und NRAbg.
Sigisbert Dolinschek heute eine "notwendige Verschränkung der
Arbeiterkammer mit der Politik" gefordert haben.
"Die AK ist und bleibt parteipolitisch unabhängig. Unsere Aufgabe
ist es, ausschließlich die Interessen der Arbeitnehmer zu vertreten
und wir messen jede Regierung daran, was sie bereit ist, für die
Arbeitnehmer zu tun", stellt Goach klar. Die Zusammenarbeit werde die
AK wie in der Vergangenheit auch in Zukunft mit all jenen Kräften
suchen, die sich für den Schutz und die Verbesserung der Rechte der
Arbeitnehmer einsetzen.
"Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wenn
Arbeitslosigkeit und Lohndruck steigen, brauchen die Arbeitnehmer
eine starke Vertretung, auf die sie sich verlassen können", betont
Goach und verweist auf das große Vertrauen und die hohe Akzeptanz,
die die AK bei ihren Mitgliedern genießt. "Das haben wir erworben,
weil unser Einsatz immer die Sorgen und Anliegen der Beschäftigten im
Blickfeld hat und nicht das parteipolitische Tagesgeschäft", sagt
Goach und bekräftigt. "Wir sind Partner der Arbeitnehmer und nicht
der Politik!"
Wählertäuschung im Wahlkampf
Dem BZÖ wirft Goach außerdem grobe Wählertäuschung im AK-Wahlkampf
vor. Der orange Spitzenkandidat werde auf den Plakaten flankiert vom
orangen Landeshauptmann, dessen Stellvertreter und einem
BZÖ-Nationalratsabgeordneten, die alle drei keine Kandidaten seien
und gar nicht in die AK gewählt werden könnten. "Das ist eine
Irreführung der Wähler und spricht für die wahre Haltung gegenüber
Arbeitnehmern!", kritisiert der AK-Präsident.

Rückfragehinweis:

Arbeiterkammer Kärnten
   Kommunikation
   Mag. Christa Maurer
   Tel.: 050 477-2401 
   Fax:  050 477-2400 
   mailto:[email protected]
   http://kaernten.arbeiterkammer.at

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