• 03.04.2009, 11:58:45
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ARBÖ: Vorösterliche Preissprünge bei Sprit völlig ungerechtfertigt

Wirtschaftsminister soll Verwirrspiel an den Tankstellen endlich abstellen

Wien (OTS) - Die österliche Reisewelle wurde von den
Mineralölfirmen zu ungerechtfertigten Preissprüngen nach oben
ausgenutzt, kritisiert der ARBÖ. Diesel war um 4,2 Cent zu teuer,
Eurosuper um 5 Cent. Diese Preissprünge waren durch die Entwicklung
in Rotterdam in keinster Weise gerechtfertigt, die seit einer Woche
permanent gesunken sind. Selbst nach der allerjüngsten Verteuerung in
Rotterdam ist der Eurosuper 95 in Österreich immer noch viel zu
teuer. Angesichts der Wirtschaftskrise, wo Menschen mit jedem Cent
rechnen müssen, sind faire Spritpreise ein Gebot der Stunde.

Der gar nicht mehr so neue Wirtschaftsminister ist gefordert,
endlich das Verwirrspiel an den Tankstellen abzustellen. "Kein Mensch
käme auf die Idee, den Preis für eine Melange mehrmals am Tag zu
ändern, nur weil sich die Notierungen der Kaffebohne auf der
Rohstoffbörse ständig ändern", zieht der ARBÖ einen lebensnahen
Vergleich. Autofahrern wird es durch die ständig wechselnden Preisen
schwer gemacht, Preis zu vergleichen. Der ARBÖ bekräftigt seine
Forderung, dass die Spritpreise an den Tankstellen nur einmal am Tag
verändert werden sollen. Der Wirtschaftsminister muss sich auch die
Frage gefallen lassen, wo jene Verordnung steckt, die eine gleiche
Reihenfolge bei Treibstoffarten an den Anzeigetafeln der Tankstellen
festlegt und die von seinem Vorgänger als Wirtschaftsminister zur
Begutachtung ausgeschickt worden war.

Rückfragehinweis:

ARBÖ
   Interessensvertretung und Öffentlichkeitsarbeit
   Mag. Lydia Ninz
   Tel.: (++43-1) 89121-280
   Mobil: 0664/60 123 280
   mailto:[email protected]
   http://www.arboe.at

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